Projekt D/s auf Pause – Überarbeitswoche + WE-Abschluss (3)

1 Woche Überarbeitung mit AbschlussWE vom 30.06. – 05.07.15 (eigentlich) (Regelpause war vom 15. – 29.06.15)=> noch kein Ende bisher

 

Voll gewesen – toll gewesen!

Das war der Abend und wir waren erst nachts ähm morgens heute um 5 Uhr im Bett. Ich habe ziemlich viel getrunken und auch geraucht, aber ich habe keinerlei Beschwerden. Mir ist/war nur etwas schwindelig heute beim ersten Klogang um 12 Uhr. Danach musste ich erstmal ein paar Stunden ausharren, weil ich nicht schlafen konnte wegen Schnarchorchester. Dann durfte ich aber nochmal allein weiterdösen, wo ich sogar nen Traum hatte, an den ich mich erinnerte (wenn auch jetzt grad nicht mehr).

Mir geht es wieder etwas besser, morgen fängt ja wieder eine neue Arbeitswoche an – immernoch kinderfrei.

Ob wir reden werden weiss ich nicht. Mir ist nicht wirklich danch.

Mein Entschluss verfestigt sich. Es ist besser, das Ganze erstmal so zu lassen, wie es ist, um Kraft auf beiden Seiten tanken zu können. Wenn er keine Kraft hat, kann er auch nicht so sein, wie wir es beide brauchen und wollen. Ich hab überlegt, mir eine Liste zu machen, mit Dingen, mit denen ich mir selbst Gutes tun kann wie ein Wannenbad etc. Ich werde auch an meiner Figur arbeiten, die mir immer wieder auf den Keks geht und die letzten zwei Tage, wo ich kaum Appetit hatte und recht wenig gegessen habe, haben mir da schon gut geholfen, einen Anfang zu finden. Ich brauch was, auf das ich mich konzentrieren kann.

Weiterhin hab ich gemerkt, dass es nicht schlecht ist, wenn ich selbst mitplane oder gar die Planung übernehme. Dann läuft vieles irgendwie besser. Ist jetzt nicht gerade das, wie ich es gern hätte, aber wenn es dazu beiträgt dass alles besser läuft?

Ich glaub allerdings, dass er damit nicht zufrieden sein wird. Besser wäre es, wenn er den Eindruck hätte, er würde es selbst entscheiden und planen und ich versuche, von hinten was zu machen. Aber das empfinde ich als unrichtig. Er muss es nur einfach wollen. Muss ja nur zeitweise sein, um zu heilen – wir beide…

Und wenn mir was fehlt, kann ich versuchen, das als Wunsch zu artikulieren. Also wenn mir ein spanking fehlt, was ich allein halt nicht machen kann.

Vielleicht kann er auch selbst Wünsche artikulieren? Wäre ja schön, denn so wie auch er nicht Gedanken  lesen kann (wenn auch ich ihm gern unterstelle, dass er mich langsam kennen müsste und an manchen Reaktionen ablesen können müsste, was mir fehlt), so kann ich auch nicht Gedanken lesen!

Ich will einfach versuchen, für uns beide stark zu sein, auch wenn das bedeutet, dass ich gerade noch nicht so genau weiss, wo die Kraftreserven herkommen sollen. Aber bisher habe ich schon so viel in meinem Leben mitgemacht, überstanden und ins Rollen gebracht… dann muss das halt auch gehen. Irgendwie.

liebe Grüsse und schönen Sonntag

kitty

Nachtrag:

Ich vergass zu erwähnen, dass ich es natürlich weiterhin versuchen wollte, mich seinen Wünschen „einfach so“ unterzuordnen, aus dem Gefühl heraus, was wir gerade brauchen. Und das ich meine Bedürfnisse weiter hinten anstelle – ausser ich will was für mich selbst machen (siehe dazu meine Gut-Tu-Liste). Ich habe ja schon öfter für mich selbst Dinge von grösserer Tragweite entschieden und durchgezogen (z. B. alles Gemeinsame runterzubrechen, was das AC-sein-samt-Ritualen betraf vor ein paar Jahren oder auch das mit der echten Strafe etc.), auch wenn ich dann im Nachhinein manchmal feststellen muss, dass es Probleme nach sich zieht. Aber wenn man gar nichts tut, kann sich auch nichts ändern… egal, in welche Richtung. Und Stillstand macht mich nervös…

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