Auf zum Flohmarkt, Diskussionen und Gedanken

Der Morgen war sehr schön, die Nacht war durchwachsen. Auch wenn er mich abends überraschte und ich glücklich war, ich konnte einfach nicht gut schlafen. (Beitrag folgt noch). Wir wollen jetzt erstmal zum Flohmarkt, allerdings ist das Wetter sehr wechselhaft und ich muss noch ins Bad, das noch von meinem Herrn blockiert wird. Wenn er nicht langsam rauskommt, dann wird es eng. Ich werde die Zeit aufholen müssen. Also such ich mir gleich schon mal die Sachen zusammen. Hoffe, es klappt noch. Wir hatten eben eine Diskussion darüber, was wer wieviel im Haushalt macht und er ist der Meinung, dass er auch viel macht und er ja auch ganz viel arbeitet. Tut er auch. Keine Frage. Es ist ein anstrengender Job, der uns zur Zeit bis zu 60 Stunden in der Woche an Arbeitszeit bringt. Fakt ist auch, dass mein Bürojob nicht annähernd so kräftezehrend ist wie seiner für ihn. Dennoch bin auch ich genauso lange von zu Hause weg. Nach dem Gespräch haben wir uns gesagt, dass es uns leid tut. Aber irgendwie ist es nicht geklärt. Wir haben zwei verschiedene Sichtweisen – jeder von seiner eigenen aus. Das macht es kompliziert. Wenn man gerade nichts zu klären hat, was BDSM etc. angeht, dann macht man sich das Leben mit Alltäglichem schwer. Das finde ich doof.

Schöne Pfingsten wünsch ich euch noch. ♥

71 Kommentare

    1. Lust hab ich eigentlich nie… Warum schleppt ihr soviel Dreck rein?
      Wir ziehen – weil ich das so möchte und alle mir den Gefallen tun – die Schuhe vor der Wohnungstür aus. Allerdings nehmen die Kinder die Schuhe dann mit rein auf eine Matte und ziehen sie morgens dann der Schnelligkeit halber im Flur in der Wohnung wieder an. grmpf

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        1. Ihr könnt doch die Schuhe auch innen im Flur ausziehen. Dann braucht man nur den öfters reinigen.
          Aber stimmt schon – wenn dauernd was von der Terrasse rein kommt. Doof.
          Aber aufpassen beim Staubsaugen! Feuchte Sachen mag der nicht, dann rostet der Motor und er geht kaputt.

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            1. Das Alter ist egal. Ich habe einen geerbten Mielestaubsauger, der ist bestimmt schon 20 Jahre alt oder älter. Der ist top in Ordnung und saugt wie verrückt. Man darf halt nur wirklich nicht den Fehler machen und feuchte Sachen aufsaugen.
              Also eigentlich weder Badezimmer noch Küche mit dem Staubsauger machen. Wenn ich das mache, dann kontrolliere ich vorher ganz akribisch, dass auch nichts feucht ist auf dem Boden!!
              Kann ja sein, dass du Feuchtigkeit aufgesaugt hast.

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            2. Ach so… sagte ich schon mal, du sprichst in Rätseln? 😉
              Glaub, das liegt auch daran, weil du oft so kurze Antworten ohne Bezug schreibst. Ich muss manchmal erst in meinen eigenen Kommentar gucken gehen, worauf sich deine Antwort nun bezieht. 😉

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          1. An der Stelle zu den Türen hinten und vorne sage ich nur ein Wort: Katze! So oft, wie das Vieh… äh, der liebe Vierbeiner nach draußen und wieder rein will, kannst du den Flur gar nicht saugen ;-).

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            1. Ein Hund wäre sicherlich eine große Verantwortung – vor allem, weil ihr ja beruflich so eingebunden seid. Und was die Hilfsbereitschaft von pubertierenden Kindern angeht – na ja, da könnte ich jetzt meine Tochter in die Pfanne hauen ;-).

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            2. Danke, kitty, ich dachte schon, ich würde was falsch machen.

              @happy: Ja, ich lese alle Kommentare, da ich mich, wenn ich erstmalig etwas in einem Beitrag geschrieben habe, über neue Kommentare informieren lasse. Ich sehe das hier weniger als mehrere privat geführte Unterhaltungen, denn als allgemeinen Austausch untereinander. Ich hoffe, das ist auch für dich okay.

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            3. Nein, nein, du machst absolut nichts falsch. Und in meinem Blog bevorzuge ich sogar eine Unterhaltung und Austausch mit mehreren. Sollte ich das nur „privat“ zu zweit wollen, dann könnte man das ja auch per Email machen.
              Ich hoffe auch sehr, dass es für happy ok ist, denn sonst wär das echt schade.

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            4. Sorry, happy, aber das muss ich mir nicht sagen lassen. Wer im Internet öffentlich schreibt, der muss damit klar kommen, dass andere es lesen und evtl. etwas dazu zu sagen haben. Das war schon immer so und wird sich grundsätzlich auch wegen dir nicht ändern.

              Ich kann und werde dir den Gefallen tun, in deinem Blog nicht mehr zu lesen, wenn du dich „gestalkt“ fühlst. Bei kitty aber werde ich weiterhin mitlesen. Jedenfalls solange sie mir nicht irgendwas anderes signalisiert.

              Und ja, ich fürchte auch, du musst noch ein gutes Stück erwachsener werden!

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            5. Ich freu mich immer über Kommentare. 🙂 Und ich kommentiere auch bei anderen in anderen Blogs die Kommentare, wenn mir danach ist. Ich mag das.
              Und ja, ich möchte auf alle Fälle, dass du hier weiter liest und schreibst. 🙂

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    1. Das klingt gut. 🙂
      Die Variante ist für ein, ich sag mal, Paar ohne Machtgefälle sicherlich auch gut zu realisieren. Bei uns kommt halt dazu, was ist noch Machtgefälle und Pflicht und was ist einfach ähm ich nenn das jetzt mal menschlich normal (also dass man sich hilft gegenseitig etc.).
      Sehr schwierig, wie ich finde. In meiner Vanilla-Beziehung davor hat mein Ex auch viel gemacht und war ordentlicher als ich. 🙂

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      1. Wieso sollte es in einer Beziehung mit Machtgefälle schwieriger sein? Gerade dort sollte man doch meinen, dass es klare – und im Zweifel belastbare – Regeln auch für Zuständigkeiten gibt. Bei Beziehungen in denen beide auf Augenhöhe stehen (gibt es die?!?) kann man sich im Zweifel, finde ich, mehr über diese Unklarheiten fetzen. Jedenfalls dann, wenn die Erwartungen an den jeweils anderen nicht erfüllt werden.

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        1. Zumindest gibt es viele, die von sich behaupten, auf Augenhöhe mit dem Partner zu sein und so zu leben. Und ich kenne Haushalte, wo alles gemeinsam gemacht wird.

          Es ist deshalb schwieriger, weil manchmal etwas unter dem Deckmantel der Macht bzw. der Dominanz und des Rechts durch Regeln auf etwas beharrt wird, was eher machohaft ist.
          Und wir haben halt bis auf eine Regel keine Regeln mehr und wollten die ja nach und nach wieder einbinden und neu erfinden etc. Nur eine Regel gibt es ausserdem – dass er das Sagen hat und das letzte Wort. Danach gibt es auch keine Diskussionen mehr.

          Es muss sich halt richtig anfühlen, auch für sub. Wenn man als Sub das Gefühl hat, ausgenutzt zu werden als Putze, dann ist das nicht schön. Wenn man dabei ein subbiges Gefühl hat, dann kann man damit aufleben.

          Also z. B. wenn der Herr anordnet, etwas zu putzen und das muss die Sub dann nackt machen oder bestimmte Kleidung dabei tragen oder mit Fusskette oder wie auch immer… dann bekommt sie dadurch ja ein Feedback direkt zurück, auf erotische Art und Weise. Wenn der Herr dann noch dabei ist und vielleicht mitmacht, in dem er kommentiert oder während des Putzens kontrolliert… dann ist das etwas, was beide machen. So stell ich mir das jedenfalls vor.

          Wenn er mir aber wie neulich sagt, was ich machen soll (Bad putzen) und das so normal abläuft, dann fühle ich mich nicht subbig. Dann fühle ich mich einfach nur wie eine normale vanillige Hausfrau, die eben etwas ganz lästiges machen muss, was sich angestaut hat, weil es keiner von beiden bisher gemacht hat. Und die irgendwann froh ist, wenn sie fertig ist. Und wenn dann auch dann kein subbies Gefühl bei der Kontrolle der getanen Arbeit entsteht, dann hockt da irgendwo ein kleiner Teufel in mir und flüstert sowas wie „ausgenutzt“ und „Machoallüren“, was natürlich nicht richtig ist. Es gibt halt auch die Dummdoms, die sich von vorn bis hinten bedienen lassen. Egal, wie es der Sub geht, und die packen nicht mit an.
          Meinem Herrn ist es schon wichtig, wie es mir geht und dass ich mich nicht überforder, aber er sagt halt, dass er viel arbeitet und genug tut. Er sieht sich nicht als faul oder so – was er ja auch nicht ist!! Er denkt, diese Machos sind die, die auch sonst nicht arbeiten, nur zu Hause sitzen und nix tun. Das ist in meinen Augen nicht so.

          Schwieriges Thema.

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          1. In der Tat ein schwieriges Thema, bei dem ich dir für die umfangreichen Einblicke in deine/eure Gedankenwelt danke. Sicherlich gibt es da viele individuelle Unterschiede, gerade was den konkreten Part der Aufgabenerfüllung angeht. Man liest im Netz ja oft davon, dass Aufgaben von Dom verteilt werden und deren Erfüllung dann Voraussetzung dafür ist, dass Sub „weitere Aufmerksamkeit“ erhält. Aber das ist, wie gesagt, individuell. Da kann und will ich mir keinerlei Urteil oder Vorurteil 😉 drüber anmaßen.

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            1. Das mach ich gern, ist ja auch von mir aus gern gegeben.
              Was du beschreibst ist das, was ich auch meinte. Wenn man da eine Befriedigung draus ziehen kann. Wenn da unterschwellig was läuft und nicht nur „Putze“…

              Oh und ich glaube nicht, dass du zu (vorschnellen) (Vor)urteilen neigst. 🙂

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        1. Und was ist mit dem Rest????
          Euer Haus besteht doch nicht nur aus Garten, Bad und Küche! 😉
          Gibt doch Schlafzimmer, Wohnzimmer, Flur, Keller und vielleicht noch mehr Räume. Alles will doch geputzt werden – ich meine Staubwischen etc.
          Und wer kocht bei euch? *neugier*

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            1. Ah ok. Also alles, was Hygiene betrifft, wird regelmässig gemacht und der Rest ignoriert, solange es geht? Oder? Jedenfalls ist das so bei uns. Wobei bei uns ja doch sehr der Zeitfaktor eine Rolle spielt und ich auch schlecht abends um 9 oder 10 Uhr noch die Wohnung saugen könnte, selbst wenn ich wollte… Und Wäsche waschen muss ich so anfangen, dass ich um 22 Uhr damit fertig bin – der Nachbarin zuliebe.

              Mit dem Kochen ist bei uns auch so, da reiss ich mich nicht drum. Aber ein paar Sachen kann ich besser, wie Milchreis. Aber den hatten wir ewig nicht. Und wir kochen auch nicht jeden Tag. Gibt auch oft einfach Brot mit Belag oder wir bestellen was Warmes. 🙂

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