Hunde-Moment?! (pet)

Nachdem es erst etwas unrund lief, weil meine Bedürfnisse mich innerlich quälten und er es wissen wollte – schickte er mich endlich ins Bad. Er gab mir 15 Minuten. Ich glaube, er hatte nicht geglaubt, dass ich es schaffen würde. Es war schon spät, er wollte noch kochen.

gummiAls ich wieder rauskam nahm er mich in den Arm und drückte mich. Dann nahm er meine Hände und zwang mich auf den Boden. Dort kniete ich und schaute zu ihm auf. Ich fühlte mich wohl dort unten. Er nahm einen Gummischnuller und hielt ihn mir in seiner offenen Handfläche hin. Ich nahm ihn mit dem Mund und er tätschelte mir den Kopf. Bis dahin wusste ich nicht, ob ich sub oder Hund sei – er sagte mir später, das war Absicht und er genoss das dort hinführen. Dann nahm er wieder einen Gummischnuller, nachdem ich den anderen gegessen hatte und hielt ihn mir weit hoch über den Kopf. Ich versuchte, auf die Knie gestellt, daran zu kommen. Es gelang mir nicht. Er sagte: „Spring.“ Mir war klar, dass es nicht geht und sagte es ihm. Er sagte nur „Doch, spring. Na los.“ Also versuchte ich es, aber ich hob kaum ab und landete unsanft auf den Knien. Dann hielt er mir seine andere Hand hin, die ich ergriff. Und so sprang ich mit seiner Hilfe hoch und bekam den zweiten Leckerbissen.

Kaum war dieser gegessen und ich blickte ihn erwartungsvoll an, da holte er mich hoch zu sich und der Zauber war leider wieder fort. Zu schnell für mich. Zu kurz. Es war so schön. Das sagte ich ihm auch. Er fand es auch schön, hatte nur die Zeit im Blick wegen Essen machen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, unten auf der Erde noch bleiben zu müssen (dürfen). Aber ich sollte den Tisch schon mal decken.

Trotzdem war es schön.

19 Kommentare

  1. Sag mal, was für eine Sorte Hund bist du denn, wenn du reden kannst? Vielleicht hättest du ihn länger in der Stimmung belassen können, wenn du ihn nonverbal auf dein Sprungproblem hingewiesen hättest :-).

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    1. *lächel* Ein ganz besonderer Hund. 🙂
      Ich wusste ja gar nicht erst, wie mir geschah, weil es noch nie so vorgekommen ist und der Hund bzw. Huka in mir ja bisher kaum Beachtung gefunden hat – weder von mir selbst noch von ihm. So war ich etwas überrumpelt.
      Vor allem, weil ich ja auch immer versuche zu erahnen, was er von mir erwartet und wenn ich nicht die entsprechenden Signale und Zeichen bekomme, ich dann daran schon mal verzweifeln kann. Weil ich halt dann nicht richtig funktionieren kann…
      Darum war ich auch nicht auf nonverbal eingerichtet. Aber mir gefiel es trotzdem da unten auf dem Boden und ich hätte ihm sehr gern – als Sub oder Hund – von dort beim Kochen zugeschaut.

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