20 Kommentare

          1. Manchmal ja, manchmal nein. Oft geht bei den Karteileichen, die ich so pflege, ein wenig der aktuelle Bezug verloren und ich befürchte, dass, wenn ich den aufgreife, zu deutlich werden könnte, dass mir gerade nichts anderes einfällt ;-).

            Gefällt mir

            1. Ist doch aber nicht schlimm, wenn man in wortkargen Zeiten, wo man trotzdem sich mitteilen möchte, etwas wählt, was einen mal beschäftigt hat.
              Das merke ich ja jetzt auch gerade bei meinem Aufräumen in den Entwürfen. Es regt manchmal zum Neudenken an. 🙂

              Gefällt 1 Person

            2. Na ja, bei mir schlummert halt auch der eine oder andere Artikel, der sehr in seiner Zeit verhaftet ist – etwa in der Entstehungsperiode eines bestimmten Romans. Ist ja jetzt auch schon der dritte, den ich abschließe, seit es meinen Blog gibt. Da tue ich mich halt schwer damit zu sagen: jetzt versetzen wir uns alle mal wieder in den Herbst 2015 zurück ;-).

              Gefällt 1 Person

            3. Bei mir gilt grundsätzlich erst einmal die Maxime, dass nichts weggeschmissen wird. Frisst ja kein Brot.

              Und was heißt „kurze Zeit“? Wenn ich mein momentanes Projekt diesen Monat abschließe, haben die drei Romane zusammengenommen gute anderthalb Jahre gebraucht. Okay, ich habe zwischendurch noch zwei Stück recht intensiv überarbeitet … aber ich habe wirklich keine Ahnung, ob das besonders schnell ist. Ich bin jedenfalls (meistens) zufrieden :-).

              Gefällt 1 Person

            4. Ich finde das schnell. Das ist im Schnitt ein halbes Jahr für ein ganzes dickes Buch. Und du arbeitest doch noch nebenher, oder? Und hast Familie!
              Für mich klingt das schnell. Andere Autoren brauchen wohl bis zu einem Jahr und die machen das hauptberuflich.
              Frisst kein Brot, aber müllt vielleicht psychologisch gesehen zu? Ist jedenfalls bei mir so. 😀

              Gefällt 1 Person

            5. Ja, Familie und Arbeit habe ich außerdem auch noch :-). Aber immer dran denken: das sind Erstentwürfe, die noch ein paar Mal überarbeitet werden müssen. Das kann sich dann noch einmal hinziehen.

              Ob die Karteileichen mich psychologisch zumüllen, müsste ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

              Gefällt 1 Person

            6. Frag mich was Schwereres mit dem fertigen Buch. Ich habe ja noch keines wirklich „fertig“ mit allem drum und dran :-(. Also jedenfalls wenn ich davon ausgehe, es selbst zu veröffentlichen.

              In den Roman, der seinerzeit an die Literaturagenturen ging, habe ich Netto bestimmt noch einmal zwei Monate Arbeit gesteckt.

              Gefällt 1 Person

            7. Ach, kitty, darauf könnte ich dir jetzt mit einer Zusammenfassung meines kompletten Blogs antworten ;-).

              Die Kurzfassung:

              – zwischen 1987 und 2015 keinen Mut dazu aufgebracht
              – in 2015 Bewerbung mit „Der Morgen danach“ bei Literaturagenturen, aber nicht angenommen worden
              – in 2016 laufen die Vorbereitungen für ein Herausgeben von „Der Beobachter und der Turm“ im Self-Publishing. Gerade heute habe ich da noch einen Beitrag zu meinen Schwierigkeiten geschrieben, den ich kackfrech einfach mal verlinke:

              https://traumvombuch.wordpress.com/2016/05/20/kreative-prokrastination-voraus-oder-kaempf-dagegen-an/

              Gefällt 1 Person

            8. Du und kackfrech? *grins* Das ist doch völlig in Ordnung. Und du hast „drüben“ in deinem Bericht nun Post. 🙂

              Ich weiss, wie es ist, wenn man was geschrieben hat, was man veröffentlichen möchte. Aber ich habe noch nie was Langes geschafft. Will ich irgendwann mal, aber da reicht die Geduld nicht dafür. Bisher immer nur Kurzgeschichten. Dafür immer und immer wieder. Und immer die Angst, es könne nicht gefallen…
              Dann bin ich einen Schritt weitergegangen und hab welche bei Amazon veröffentlicht. Einfach aus Neugier.
              Vielleicht wäre das dort auch was für dich? Oder möchtest du es nur auf Papier herausbringen?

              Gefällt 1 Person

            9. So, liebe kitty, wer A sagt, muss auch B sagen und seine Kurzgeschichten bei Amazon verlinken! 🙂

              Ich peile durchaus eine VÖ bei Amazon an, aber es soll, wenn schon, dann nicht mal eben so sein, sondern schon mit dem bestmöglichen „Produkt“, das ich anzubieten habe. Und wenn man einmal angefangen hat, sich mit dem Thema Selfpublishing zu beschäftigen, wird einem erst so richtig bewusst, was man da alles falsch machen könnte.

              Mit anderen Worten: deine Lockerheit, einfach aus Neugierde etwas zu veröffentlichen, habe ich mir wahrscheinlich schon kaputtgemacht. C’est la vie.

              Gefällt 1 Person

            10. Ich bin nicht immer so locker. Ich glaub, in dem Punkt ist einfach die Neugier und das Machenwollen – spielerisch – grösser als mein Perfektionismusdrang. Das fing schon in der Grundschule an, da hab ich in der örtlichen Zeitung mit einer Kurzgeschichte den ersten Preis gemacht.
              Geschichten habe ich immer wieder geschrieben. Anfangs noch normale, dann krimiartige. Jetzt sind es zur Zeit eher fetischhafte, aber ich hab mich auch schon an Horrorgeschichten versucht. MIt einer dieser Horrorgeschichten habe ich vor Jahren in einem Spankingforum teilgenommen und auch da den ersten Platz gemacht – es wurde dann im foreneigenen Radio vorgelesen. *gg* Das sind aber für mich Spielereien. Nichts, wo ich denke, dass es wirklich gut ist.
              Die Kurzgeschichten bei Amazon möchte ich hier mit dem Blog nicht vereinen. Dazu schrieb ich ja schon einen Beitrag. Einfach, weil ich es nicht vermischen möchte. Ich schick dir aber gern die Links per Email, wo du mal reinschnuppern kannst (aber bitte nicht kaufen!).
              In dem Windelforum, wo ich die letzten Jahre immer sehr gern war (aber nun nicht mehr) habe ich um die 100 Kurzgeschichten verfasst und online gestellt, aber auch da hatte ich nicht das Gefühl, dass es was Besonderes war. Besonderes war es, wenn ich für einen besonderen User eine Geschichte schreiben durfte nach seinen genauen Vorgaben. Das hat mir Spass gemacht, aber das habe ich dann halt nur für den User gemacht und auch nur dort im Forum veröffentlicht, weil es ein Geschenk war.

              Wo ich so bin wie du ist wohl der Punkt, dass ich sooo gern ein richtiges Buch schreiben möchte, aber mich nicht wirklich traue. Ich bin zu ungeduldig und da habe ich dann Angst, es zu versauen und meine Idee ist futsch. Das wäre thematisch dann auch ein Krimi bzw. Thriller, hat also auch noch ganz andere Ansprüche. Angefangen habe ich schon mit meinen Recherchen, aber weiter bin ich nicht. Ich hab einfach Angst, nicht gut genug zu sein und ich hab keine Zeit dafür.
              Eine Kurzgeschichte ist innerhalb von 1 Stunde geschrieben. Das Nachkorrigieren und Nachbessern dauert da viel länger. Wenn ich an die Zeiten für ein Buch denke komm ich ins Schwitzen. Angstschweiss.
              Du siehst, man kann das durchaus trennen. Du bist damit nicht allein. Vielleicht kannst du in anderen schreiberhaften Bereichen lockerer sein?

              Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s