neue Putzaufgabe für heute – mit fadem Beigeschmack

Als mein Herr aufstand, um sich anzuziehen und Brötchen zu holen, sagte er den Kindern Bescheid, dass sie zum Kuscheln kommen könnten (aber nur Kind 2 kam) und zu mir, dass ich, wenn er weg sei, Gymnastik machen und dann Kaffee kochen solle. Also genossen Kind 2 und ich noch das Kuscheln, während Herrchen im Bad verweilte, dösten sogar nochmal ein und ich fing mit Gymnastik an, als er dann ging. Er war aber ziemlich schnell heute und ich hörte ihn auf der Treppe im Haus, als ich gerade aufstehen wollte. Jetzt aber schnell. Ich düste nur in Schlüpfer zur Küche und er kam rein, als ich gerade das Wasser in die Maschine goss. Er kommentierte es dann später, dass ich ihn wohl gehört hätte.^^ Gab ich auch zu. Warum auch nicht. Schliesslich hatte er nicht gesagt, dass ich fertig sein müsse, wenn er da sei. 😀 Hat er auch zugestimmt. 🙂 (Ja, ich weiss, ich bin ein Wort-Korinthenkacker lol)

Kurz vorm Frühstück setzte er sich dann an den Küchentisch und schrieb den angekündigten Putzplan für heute. Die Küche ist dran. Sie hat es auch wieder mal bitter nötig, sehe ich ein. Ich las mir die detaillierte Liste durch und vermisste zwei in meinen Augen auch dringlichen Punkte. Ich nahm mir vor, diese evtl. selber zu machen, wenn ich die Zeit und Lust hätte. Trotzdem nagte es an mir und nach dem Frühstück, als er sich fertig machte, um ins Büro zu fahren, sagte ich es ihm.

Nicht direkt, sondern so, wie es meine Art ist. Dass ich überlegt habe, ob ich ihn fragen solle, warum da was nicht auf der Liste stände. Aber ich sei nicht sicher, das zu fragen. (schliesslich könnte er auf die Idee kommen, das noch hinzuzufügen und dann müsste ich es machen, dann wär es nicht mehr eine Kann-Option für mich nach Lust und Laune^^). Er sagte dazu nichts und als er sich die Schuhe anzog, sagte ich ihm, dass er von dem Thema wieder abgekommen sei. Er meinte, dass er solche Andeutungen hassen würde. 😦 Und wollte dann wissen, was ich gemeint hätte. Ich stellte erst kurz auf trotzig, dann sagte ich ihm, dass ich den Kühlschrank und den Backofen vermisst hätte, die beide auch dringend mal gereinigt werden müssten. Dazu sagte er dann erst wortwörtlich: „Die habe ich bewusst weggelassen.“ Aha, ok. Also sagte ich ihm, dass er das ja sofort hätte sagen können. 🙂 Dann aber sagte er, er hätte das mit dem Kühlschrank und dem Backofen vergessen, nicht dran gedacht. Äh, wie jetzt?!? Wenn man das vergessen hat, kann man es nicht bewusst weglassen, oder?? Das sagte ich ihm auch, weil ich mir belogen vorkam. Er meinte, das wär nicht gelogen. Ich bin der Meinung, es muss gelogen sein, denn wenn er nicht dran gedacht hat, kann er auf keinen Fall (!!) etwas bewusst weglassen. Oder???

Wie seht ihr das? Vielleicht seh ich das zu eng? Oder kann man es tatsächlich auch anders auslegen/verstehen? Hm?

14 Kommentare

            1. Ja, ich weiß, wie das ist. Ich mach das auch. Aber meistens lässt es sich ganz gut klären bei Menschen, die mir wichtig sind, wie meinem freund. Ansonsten ist es, denke ich, gut, sich nicht über alles Gedanken zu machen. Meine Erfahrung ist, dass sich die meisten Leute nicht so viele Gedanken über ihre Wortwahl machen.

              Gefällt 1 Person

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