Do·mi·nạnz – ein paar Gedanken dazu (chaotisch?!)

Do·mi·nạnz
Substantiv [die]
  1. 1.
    biol.
    die Fähigkeit, andere Erbmerkmale zu verdrängen.
    „die Dominanz eines Merkmals“
  2. 2.
    fachspr.
    die Fähigkeit, andere zur Unterordnung zu zwingen.
    „die Dominanz eines Einzelnen in einer Gruppe“

 

Ein lieber Blogger schrieb unter anderem in  meinen Kommentaren:

„Die Dominanz deines Herrn kommt dann raus, wann und wie er sie möchte.“

Darüber habe ich ein paar Tage nachgedacht.

Klar, er darf dominant sein wie und wann er das für richtig hält, aber wenn es gerade nötig ist und er es nicht tut, dann schwächt er damit seine Position. Zumindest auf Dauer. Wenn das mal passiert, ist das ok. Doch das ist wie bei einem Kind, wenn es Grenzen sucht und dann immer weiter testet… Oder wie bei einem Hund. Es gibt verschiedene Hunderassen. Die, die immer folgsam sind und gefallen wollen und die mit einem Dickschädel hundwie ein Dackel, ein Charakterhund. Und es gibt die Rassen, die ihrer Rasse und Bestimmung nach handeln. Und ich denke, so in der Art funktioniere ich auch. Die Hunde, die ich meine, sind meist Hütehunde, die beschützen auf Teufel komm raus. Niemand darf die Familie antasten genau wie eine Schafsherde etc. Diese Hunde müssen diszipliniert erzogen werden (sag ich, die keine Ahnung von Hunden und deren Erziehung hat, aber ich hab einiges gelesen^^), denn sonst kann es passieren, dass die Hunde anderen gegenüber agressiv werden oder überbeschützend verhalten. Bei mir ist das so, dass ich alles unter Kontrolle haben muss, ich eine Art Kontrollzwang habe. Sind die Fenster zu? Ist die Tür verschlossen? Ich fühl mich nicht wohl, muss vertrauen haben, wenn ich es nicht kontrollieren kann. Ich übe das auch. Aber ich fühl mich nicht wohl dabei. Ich möchte aber Kontrolle abgeben können, doch dafür brauche ich das Vertrauen.

Ich glaub, jetzt bin ich irgendwie schon wieder bei einem anderen Thema gelandet. Oder?

Nochmal drüber nachgedacht. Also bei diesen Hunden ist es schon so, dass man ihnen halt Grenzen setzen muss, sonst können sie sich nicht entspannen und wollen alles genau unter Kontrolle habe. Sie versuchen dann, die Führung zu übernehmen. Meine ich jedenfalls gelesen zu haben.

Naja, vielleicht fällt mir dazu nochmal was ein oder euch?

13 Kommentare

    1. Ich will ihn auch nicht verbiegen – sonst wär er ja ein anderer Mensch! Mein Anliegen ist nur, das hervorzuholen, was schon als Anlage da ist – und da ist definitiv einiges, was mir gefallen kann und es auch zwischendurch schon tut, weil es rauskommt. Er gibt mir schon oft das, was ich brauche – nur vielleicht stimmt dann der Zeitpunkt nicht… oder nicht oft genug… was auch immer…

      Worauf soll ich mich auf mich selbst konzentrieren?? Tu ich doch schon dauernd, oder nicht?

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        1. Das habe ich bereits versucht. Darum gibt es im Blog eine Liste mit den Dingen, die ich für mich tun wollte… davon hab ich bisher kaum was umgesetzt.
          Dazu sind die meisten Dinge mittlerweile gefühlsmässig an ihn gebunden und können nicht mehr allein erlebt werden…

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            1. Nein… mein Kleinsein hab ich z. B. auch am Anfang allein ausgelebt, dann ihn mit eingebunden über Telefon und Cam, weil uns so viele Kilometer trennten. Jetzt ist es untrennbar verbunden und ich kann das nicht allein mehr… geht nicht… ich brauch einen (diesen) Papa dazu!

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  1. Hm, ich stelle einfach mal eine These in den Raum: vielleicht ist es für manche dominante Menschen auch nicht das Hauptaugenmerk, ihre/n Sub zu erziehen? Für die sind dann vielleicht andere Aspekte (verstärkt sexuell z.B.) eher interessant?

    Wie gesagt: kann ich nur so raten anhand dessen, was ich mir im Laufe der Zeit so im Netz an- und durchgelesen habe.

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    1. Ja, die gibt es ganz sicher. Aber wir haben damals angefangen als reine DDler mit reinem Spanking… soll heissen, gewollte Erziehung durch Bestrafung nur und ausschliesslich auf den Hintern. Am besten so wie „früher“. 😉 DD bedeutet domestic discipline und ist im Prinzip häusliche Erziehung, wo der Mann das Sagen hat.^^

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      1. Ja, so habt ihr mal angefangen. Aber du willst ja eine Veränderung, eine Entwicklung. Und wenn die sich bei deinem Herrn genauso ergeben hat!?

        Wie gesagt: alles nur geraten.

        Und PS: Es soll auch Haushalte geben, in denen die Frau das Sagen hat ;-).

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        1. Das könnte zwar sein und ich frage ihn mal, aber ich denke eher, dass er mehr in diese Richtung weiter tendiert. Zumindest hat er letztes Jahr, als es um die D/s-Pause ging sehr darum gekämpft, dass er trotzdem (wie sollte das gehen) das Sagen behalten wollte und der Bestimmer bleibt.^^

          PS: Ja, von denen habe ich auch schon gehört. Trifft aber bei uns definitiv nicht zu und früher, also vor 100 Jahren, war es tatsächlich hauptsächlich der Mann, der das Sagen hatte und alle haben gekuscht…Wobei.9 die Frau sozusagen Zweitchefin war.

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