Dank und update + Erklärungsversuch an euch

Erstmal möchte ich mich für eure Kommentare auf meinen letzten Beitrag bedanken. Ich werde auch noch Jedem einzeln dort antworten, aber erstmal vorweg ein Danke schicken. Es tut gut, dass es nicht egal scheint.

Ich wollte aber wirklich Niemandem den Mund verbieten. Im Gegenteil schätze ich Ehrlichkeit und Offenheit – zumindest wenn ich das Gefühl habe, mein Gegenüber (in dem Fall ist es ja nur über den Blog und die Schreibe möglich) kann meiner bescheidenen Meinung nach zumindest annähernd nachvollziehen, was ich meine und wie wir sind. Ansonsten sind das halt alles nur Ausblicke aus unserem Leben, aus meinen Gedanken und vielem mehr, wo man wahrscheinlich dabei sein müsste und was manchmal etwas einseitig sein kann.

So auch beschwerte sich mein H… Partner (besser? 😉 ) darüber, dass er oft falsch dargestellt wird. Dass er als Memme dasteht (Stichwort Daumen) und als einer, die nix tut und nur faul ist. Er tut schon einiges wie morgens mit den Kindern, dass die zur Schule kommen und abwaschen, Tisch decken, ab und zu kochen. Ich bot ihm eine Gegendarstellung an, die ich gern veröffentlichen würde, aber ob ers macht?

Ich habe viel nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass das, was mich so erschüttert hat, nicht inhaltlicher Natur war, sondern die Masse und die Art und Weise. Es kam teilweise sehr „laut“ rüber und überfuhr mich (bin eher zart besaitet) und noch dazu O-Töne von verschiedenen Personen. Das war ein ziemlich dicker Knochen, den ich nicht mehr runterbekam. Dazu kam, dass es genau da rührt, was ich schon seit Jahren durchkaue in Gedanken. Seit Jahren vergleiche ich ihn und mich, such für ihn und mich Schubladen. Möchte nicht, dass ich als blondes Blödchen auf einen Macho-Dom reinfalle und das nicht mal merke. Überlege und reflektiere ständig und versuche, meinen Träumen und Wünschen (vielleicht manchmal etwas mit der Brechstange) nahe zu kommen.

Und was bin ich nun?

Und was ist er?

Was sind wir?

Was kann aus uns werden?

Tja, zur Zeit schwebe ich vor mich hin. Ich habe nicht mal erotische Gelüste, keine Lust auf irgendwas, was Spass macht. Aber ich bin dabei nicht wirklich unglücklich. Es geht mir gut. Denke ich. Manchmal durchzuckt es mich kurz, aber dann ist es auch wieder gut. Nichts animiert mich. Nichts fordert mich auf. Ich bestehe zur Zeit aus Hausfrau und Mutter und Arbeitnehmerin. Mehr nicht. Als wenn etwas aufgeräumt, weggeräumt wäre. Nur wohin?

Keine Ahnung.

Genauso wenig Ahnung habe ich, was ich nun mit diesem Blog machen soll. Privat will ich ihn nicht machen, da geht mir der Sinn verloren. Vielleicht sollte ich mehr auf Qualität achten. Vielleicht blogge ich zu viel unübersichtlichen Müll. Vielleicht sollte ich einfach alles, was mit Familie zu tun hat rauslassen. Interessiert nun auch wirklich keinen, wann ich was putze oder wer wann ins Bett macht oder psychisch gestört ist. Also… was blogge ich dann? Wolkenbilder. Ich liebe Wolken. Hm, aber irgendwann wiederholt auch das sich. Genauso wie die Abläufe in meinem Tag. Genauso wie die Erlebnisse mit meinem H…Partner (ups). Nunja, worüber schreib ich dann?

Keine Ahnung.

Aber ich freu mich, wenn ihr trotzdem ab und zu reinschauen würdet.

Und wenn ihr trotzdem noch Lust habt zu kommentieren. Ich möchte wirklich keinem den Mund verbieten. Nur bin ich manchmal etwas sensibel (und er vielleicht auch?) und nicht vergessen – es gibt weder Mimik noch Stimme im Internet. Das macht es oft zu einer Gradwanderung…

Ich wünsch euch ein erholsames Wochenende

Alles Liebe

kitty ♥

 

12 Kommentare

  1. Ich schließe mich meinen beiden Vorrednern an.Erinnerst du dich wie ich mal fragte warum du deine Laune so sehr von seiner abhängig machst?
    Mir ist klar du liebst und achtest ihn, aber du bist doch eine tolle selbständige Frau:* in jeglicher Hinsicht

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    1. Lieben Dank für deine süssen Worte. Als toll und selbstständig sehe ich mich nicht – habe ich aber auch noch nie. Wobei ich durch die berufliche aufgezwungene Selbstständigkeit doch viel gelernt habe und daran auch gewachsen bin.
      Mache ich meine Laune von seiner abhängig? Hm, er hat eigentlich fast immer gute Laune oder ist müde…

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  2. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt nicht so ganz, was ich dazu sagen soll, weil ich die ganze Sache nicht so richtig mitbekommen habe. Ich möchte dir nur kurz spiegeln, dass ich finde, dass es nicht um Etiketten geht, nicht um Vokabeln, nicht um richtig oder falsch. Es geht um deinen Weg, euren Weg.

    Aber ich gebe happy in dem Recht, dass es vielleicht gut sein könnte, die Kommentare ein wenig lockerer zu nehmen. Du neigst dazu, jedes Wort, das geschrieben wird, dreimal umzudrehen und deinerseits wieder infrage zu stellen. Vielleicht kannst du da ein wenig mehr einfach vorbeirauschen lassen – quasi als digitales Kribbeln, das man wahrnimmt, an dem man sich kurz reibt, das aber dann auch wieder in Vergessenheit gerät.

    Und ich mag es, wie du ihn mal als Herrn, dann als Herrchen und von mir aus auch als Freund und Partner ansprichst! Es zeigt einfach auf, wie vielschichtig eure Beziehung ist.

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    1. Digitales Rauschen/Kribbeln klingt gut, wenn ich das nur könnte. *seufz* Ich suche ja auch in allem das Körnchen Wahrheit bzw. eben diese dort nicht…
      Lieben Dank, dass du mir spiegelst, dass dir auffällt, dass ich ihn je nach Beziehungszeitpunkt anders benenne, denn ich hatte schon das Gefühl gehabt, dass eben dies nicht gut rüberkommt. Ich gebe zu, dass ich mich mit Bezeichnungen über uns grad etwas schwer tue…
      Ich bin eben kompliziert, das weiss ich auch. *seufz*
      lg kitty

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  3. Also wenn du ihn als deinen Herrn ansiehst, solltest du ihn meiner Meinung nach auch so nennen, egal, was jemand anders sagt. Zudem finde ich solltest du ganz allein entscheiden, was du schreiben willst. Einfach nach Lust, Laune, Bedürfnis o.ä. nicht danach, was andere denken könnten.
    Ich denke, das beste wäre, wenn du daran arbeiten würdest, weniger auf die Meinung von anderen zu geben. Wenn das nicht geht, vielleicht ein anderer Umgang mit den Kommentaren. Vielleicht sich nicht mit allem beschäftigen, nicht allen antworten.
    Genauso sollte er versuchen, sich nichts daraus zu machen, was hier geschrieben wird.
    Falls es ihn allerdings beruhigt: ich bin ja grundsätzlich eher auf seiner Seite. Ich denke, er arbeitet sehr hart und gibt sich Viel mühe.

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    1. Deine letzten zwei Sätze haben ihm sehr gut gefallen. 🙂
      Ja, du hast vielleicht Recht, aber es fällt mir schwer. Ich bin ja schon lange nicht mehr so impulsiv wie früher und muss nicht sofort antworten wie in einem Gespräch Auge in Auge… bin schon besser geworden…

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