Erkenntnis mit Folgen

Emotionale Worte und Gedanken – und eine Erkenntnis. Wer das nicht erträgt, sollte besser nicht weiterlesen…

Auch wenn der Samstag ganz nett war (Bericht folgt), so war der Sonntag wirklich ein Grauen. Die meiste Zeit habe ich wirklich damit verbracht zu heulen und/oder mit ihm zu reden. Wir haben über vieles geredet. Ich hatte mehrere Zusammenbrüche. Die (gute) Nachricht – ich lebe noch und hab mich mehr oder weniger erholt. Mich schmerzt nur mein Rücken über dem Hintern sehr, so dass ich laufe wie eine alte Frau. Nacken so verspannt, dass ich mich kaum grade halten kann. Dafür Erkenntnisse, auch wenn ihm diese nicht so passen (er will nicht, dass ich was ändere, aber ich bin immer für „Taten sprechen lassen statt Worte“

Ich habe einiges begriffen. Es tat weh. Sehr weh. Mal wieder. Ich glaube, mein Leben besteht seit Kindertagen nur aus Kämpfen. Ich kämpfe immer. Ich kämpfe um mein Glück. Aber ich habe keine Kraft mehr zum Kämpfen. Und ich weiss, dass er einfach auch fertig ist. Dass er nicht mehr kann. Bei ihm ist es die Arbeit. Das weiss ich. Aber dadurch bleiben einfach zu viele Dinge liegen – sei es familienmässig, haushaltsmässig (und ich meine nicht den Haushalt selbst, sondern die handwerklichen Dinge), beziehungsmässig und das auch noch im Speziellen.

Es ist wahrscheinlich nicht richtig, wenn ich enttäuscht bin, wenn er wie am Sonntag die Zeit nutzt, wenn er vor mir wach ist und mich schlafen lassen will. Wenn ich dann nach fast 2 Stunden mal nachsehen komme, wo er geblieben ist, weil ich halt mitbekommen hatte, dass er das Schlafzimmer verliess, aber nicht mehr wiederkam und ich einfach nicht mehr schlafen kann… und er dann mit einem Zeichenprogramm übt… und ich dann frage, was er sonst noch so gemacht hat… naja, ich gönn es ihm ja. Aber immer, wirklich immer, wenn sich grössere Zeitfenster auftun, dann beschäftigt er sich mit sowas. Nicht mit uns, nicht mit unserem Wunsch zu leben… nicht damit, was der Unterschied ist beim Knien z. B. (ob es demütig hingebungsvoll ist oder als Strafe etc. – Unterschied? Hm? Er meinte, es läge an der Art und Weise… das ist aber nur seine Meinung. 😉 )

Und er hat ganz viel geredet und erzählt. Während ich dalag und heulte und krampfte… Wie schlecht es ihm ginge und dass ihm alles auch zu viel ist. Ja, das hatte ich verstanden. Schon früher. Nur hatte er es da nicht so eindringlich erzählt. Aber was mir klar gemacht hat, dass ich wieder etwas entscheiden muss, etwas herbeiführen muss zu unserer beider Entspannung, ist mir dann klar geworden, als er von seinem eigenen Druck sprach. Auch wenn er relativierte. Wenn er dann entsetzt war, dass ich was ändern wollte und nicht sagte was. Dann war es doch nicht so gemeint. Doch Schatz, war es. Und du hast recht!

Er hat einfach Druck von allen Seiten. Er sagte, alle zerren an ihm – die Arbeit, die Kunden, die Angst im Nacken, es nicht zu schaffen, weil mehr als 60Std pro Woche körperlich arbeiten ist jetzt schon too much… und dann komme noch ich daher und will dauernd was von ihm… erwarte auch in seiner Freizeit was von ihm. Und das macht ihm Druck.

Ich versuchte ihm klarzumachen, dass ich nur wolle, dass er sich auch mal in den kleinen Zeitfenstern sich mal mit uns beschäftigen würde, was nachlesen, überlegen… Profile lesen, in Foren lesen… Bilder googlen, in Blogs lesen, die sich mit unserer Thematik – BDSM 24/7 auseinandersetzen und um ein Gefühl dafür zu bekommen, was wie ist… Dass es ein Geschenk ist die Demut und Hingabe zu erhalten – aber der Herr die natürlich auch erkennen muss, wenn sie da ist bzw. wissen muss, wie er die erreichen kann. Ich glaube nicht, dass das Wissen so einfach in einem steckt. Manchmal weiss man erst, was man gesucht hat, wenn man es gefunden hat! Und was meinte er dazu? Dass er nichts nachlesen will! Dass er das auch so alles wüsste… das bräuchte er nicht…

Ok, an der Arbeit wollen wir langfristig was ändern, haben Überlegungen angestellt und werden das wohl auch in die Wege leiten. Aber Veränderungen diesbezüglich können noch mind. ein halbes Jahr auf sich warten lassen. Mindestens! Und da wir das mit der Arbeit nicht ändern können, Haushalt und Familie auch nicht – was bleibt übrig, wo man was ändern kann? Wo man Druck rausnehmen kann? Richtig! Bei uns, bei unserem BDSM-Weg… auch wenn er das nicht haben will…

Ich werde Druck rausnehmen und nichts mehr ansprechen, nichts mehr focieren.. keine Denkanstösse mehr geben (ausser vielleicht mal ein paar Inspirationen, die ich schon vorbereitet hatte).

Ich werde versuchen, ihn komplett in Ruhe zu lassen und meinen Druck und mein Verlangen, meine Sehnsüchte zur Not mit mir selbst ausmachen. Damit er zur Ruhe kommen kann. Meine grösste Angst ist, dass dann gar nichts mehr kommt. Dass alles einschläft. Das wir uns verlieren.

Aber so auch!

Und ich habe schon einmal vor ein paar Jahren gezeigt, dass ich das mache, was ich sage. Ich lasse Worten Taten folgen… Damals hatte ich ein Jahr lang auch ständig Zusammenbrüche, aber schlimmer als jetzt. Da ging es um unser abendliches Wickelritual. Er hatte mich über ein Jahr lang Abend für Abend bettfein gemacht. Ich hatte das genossen, geliebt. Es war mein Traum… Jeden Abend wickelte er mich, zog mir den Schlafanzug an und las mir was vor. Das war so liebevoll. So väterlich. Und doch erkannte ich, dass es ihm zeitweise zu viel war. Dass er lieber mal was anderes gemacht oder mit mir ins Bett gekommen wäre, weil er so müde war. Er hasst eigentlich Routinen. Und er gab in Gesprächen zu, dass er es an manchen Abenden leidig fand, das zu tun. Den Gedanken fand ich schrecklich. Und ich wollte doch immer noch mehr. Am liebsten noch vor dem Wickeln so oft es ging ein Spanking. Zur Entspannung (Bestrafung). Ich sah ein, dass das nicht richtig war und führte von mir aus einen Bruch herbei. Ich strich von einem Tag auf den anderen das Ritual aus unserem Leben! Und sagte ihm, dass es besser für uns ist, für die Familie, weil wir alle darunter leiden würden. Er widersprach dem. Sagte mir, dass das nicht gut ist. Aber – er kämpfte nicht darum. Er liess mich gewähren. Er liess mich machen. Schritt nicht ein – egal, wie oft ich abstürzte oder zusammenbrach, weil es mir so sehr fehlte. Und auch noch jetzt sagte er, dass er es ja nicht wollte. Wenn nicht er – wer hätte mich ausser ihm aufhalten können?? Er wäre der einzige gewesen, der mich hätte überzeugen können. Der mich hätte schnappen und es einfach mit mir hätte wieder machen können. Taten! Nicht Worte…. Und das überzeugte mich, dass ich das richtige getan hatte. Der Familie zuliebe und uns zuliebe.

Nun ist es wieder an mir zu sehen, was nötig ist. Und er sagt wieder, dass er das nicht will. Aber ich weiss, was zu tun ist!!

(keine Sorge, diesmal kein Bruch – ich versuche, offen für alles zu bleiben, auch wenn es schwer fällt)

16 Kommentare

  1. Ach Kitty, es ist aber auch schwierig bei euch und man spürt so dein Leiden… das tut echt weh.
    Ich hoffe, es ist okay für dich, wenn ich etwas dazu schreibe? Es soll weder Kritik, noch wertend sein, sondern einfach nur Gedanken.

    Zum einen ist eure Situation was die Arbeit betrifft sowieso schon sehr schwierig. Wir sind ja auch selbstständig, arbeiten täglich ca 14-15 Stunden, DAS schlaucht, da braucht man nicht drüber zu diskutieren, da ist man am Abend einfach fertig. Ist auch eine Sache, die man schwer ändern kann… Da müsste man schon eine Firma haben, die sooo viel abwirft, dass man sich Angestellte leisten kann und arbeiten LÄSST… 😉

    Zum anderen habe ich so beim lesen schon das Gefühl, dass eure Vorstellungen einfach meilenweit auseinander gehen. ..
    Ich kann euch BEIDE verstehen! Versuche das mal aus beiden Sichtweisen zu betrachten, natürlich kenne ich euch nicht, von daher ist es wirklich nur eine Sichtweise, die beim lesen deiner Beiträge entsteht.

    Dein Partner arbeitet den ganzen Tag, ist am Limit, er trägt die Verantwortung für Familie und Firma und gerade da hat man als Selbstständiger viele Sorgen, die man auch im Kopf mit nach Hause nimmt, das zerrt! Ich kann verstehen, dass er einfach erschöpft ist, seine Ruhe sucht.

    DU wünscht dir eine 24/7 Beziehung, in der du quasi ständig devot sein müsstest…
    Zum einen denke ich nicht, dass er dafür gemacht ist… Überlege doch mal… die Initiative, die Vorschläge… im Grunde geht alles von dir aus! Einen DOM kann man nicht machen, indem er sich einliest oder heranführt, ein DOM IST man, hat selbst das Bedürfnis eine Partnerin zu unterwerfen und dieses Bedürfnis sehe ich bei ihm nicht, sorry, sonst ginge die Initiative von ihm aus. Er hätte sonst den Drang dazu und Ideen, würde versuchen dich an Grenzen zu führen… Selbst, wenn man so was nur ab und zu auslebt, gibt es Möglichkeiten solche Sachen in den Alltag einzubauen, wo es wenig Zeit kostet. Zum Beispiel zum Feierabend, wenn er zurück in die Firma kommt und dir vielleicht kurz vorher eine klare strenge Anweisung per SMS schickt… bin in 5 Minuten da, dann stehst du mit nacktem Hintern in der und der Ecke… oder so was in der Art eben… Das sind Dinge, die kosten keine Zeit… sind aber spannend…. 😉
    Aber du musst ihm irgendwie alles sagen und in der Regel passiert dann noch nichts.

    Zum anderen bin ich mir nicht mal sicher ob du 24/7 wirklich so leben wolltest… Ich habe da mal aus einem deiner Beiträge rausgelesen… Du hattest ihn irgendwann um etwas gebeten, Spanking oder so…. weiss ich nicht mehr… es passierte nichts… am nächsten Tag wollte er das nachholen, aber da hattest du keine Lust dazu… DAS passt nicht in 24/7 😉

    Du solltest das wirklich entspannter angehen, nicht jeden Tag etwas erwarten, dann bekommt er vielleicht ab und zu wirklich selbst Lust darauf und kommt selbst mit Ideen. 😉
    Oder gönnt euch erst mal vielleicht zwei Mal im Monat so einen richtig geilen „Triebtag“, wo ihr wirklich nur Lust und Leidenschaft auslebt… das würde ihm erst mal den Druck nehmen und dir viele Enttäuschungen ersparen…

    Sorry, hoffe das war nicht zu direkt… anders lösche den Kommentar einfach und bitte… nicht böse sein… es soll nur ein Denkanstoss sein, will dir sicher nicht wehtun….

    Aber es ist traurig dich so leiden zu sehen, ich habe Angst du zerbrichst an deinen Enttäuschungen und diesem ständigen Druck… 😦

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    1. So, jetzt komme ich endlich zum Antworten. 🙂
      Und natürlich ist es ok, dass du mir deine Gedanken schreibst. Genau dafür ist der Blog ja da, um das Feedback mal zu bekommen und neue Denkimpulse etc. Es ist aber natürlich auch schwierig, sich selbst von aussen zu betrachten, auch wenn ich das immer wieder mache. Selbstreflektion ist trotzdem anstrengend…
      Also was die Firma betrifft – ich habe das Gefühl, da weisst, wovon ich schreibe. Oh ja, selbstständig sein ist wirklich ein Akt auf dem Seil und darum auch emotional anstrengend. Wobei 14 – 15 Stunden bei euch auch wirklich krass viel sind, oder? Ist das so gewollt oder möchtet ihr eigentlich auch lieber weniger??

      Was du über meinen Partner schreibst klingt nachvollziehbar. Die 24/7 Beziehung war laut seiner Aussage allerdings von Anfang an sein Wunsch gewesen. Allerdings anders als jetzt. Denn jetzt ist es BDSM-lastiger geworden. Als wir uns kennenlernten, waren wir uns einig, eine DD-Beziehung leben zu wollen. Das heisst, er ist „nur“ der Hausherr und der Kopf der Familie wie in den Familien früher und ahndet Verfehlungen (meine, nicht die der Kinder!!) mit einem kräftigen Hinternvoll. Und überwiegend nur so. Das war immer sein Wunsch gewesen. Und das nannte er dann auch Führung. Er ist ja auch der Meinung, dass man eine gute Führung nicht spürt. Da bin ich aber gänzlich anderer Meinung, denn Grenzen sollte man schon merken.^^
      Ja, leider gehen alle Vorschläge von mir aus. Und das Bedürfnis, dass er mich von sich aus unterwerfen möchte, habe ich gehofft, in ihm zu wecken. Ich habe leider auch die Vermutung, dass er nicht mal genau weiss, was damit gemeint ist. Oder wie sich das anfühlen muss – für ihn, für mich…
      Lustigerweise (oder auch nicht, eher traurig) hab ich ihm schon solche Sachen gesagt, dass es reizvoll und spannend wäre, wenn er mir kurz vorher – so wie du schriebst – in einer SMS was ankündigt, was ich umzusetzen habe. Oft hab ich auch schon gedacht, wenn er sich ankündigt, mich einfach an die Tür zu stellen in einer bestimmten Stellung. Einmal habe ich sogar an der Tür gestanden, als er vorfuhr. Allerdings ganz normal. Und so war es auch. Normal. Nix aufregendes. Ein Kuss und er freute sich, mich zu sehen, latschte ins Bad zum Händewaschen und dann haben wir noch Dinge von der Firma besprochen. 😦 Laut seiner Aussage hat er da einfach keinen Kopf für. Nicht frei dafür…
      Ach wie schön wär das, was du geschrieben hast… naja, wird er eh nicht machen, weil dann heisst es, dass er das ja jetzt nicht mehr machen kann, weil ich ja dann sage, dass er es nur macht, weil es dort stand…

      Die Begründung, warum du meinst, ich würde vielleicht 24/7 nicht leben wollen, habe ich nicht ganz verstanden. Ich erinner mich dunkel daran mit dem Spanking… aber ich glaube, ein Spanking lehne ich normalerweise nicht ab. Wär ich ja schön dumm. Aaaaber, es gibt natürlich Situationen, wo ich persönlich das dann etwas unpassend finde, weil ich das Gefühl habe, dass er nicht erkennt, dass es ungünstig ist. Und damit meine ich nicht so Nebensächlichkeiten wie meine Tage oder das ich grad vollgefressen bin und sein Bein in meinen Magen drückt. 😀 Nee, ernsthaft, ich hab dann das Gefühl, die Kontrolle nicht abgeben zu dürfen, weil er nicht genug nachdenkt und die Folgen im Blick hat. Z. B. Wenn ich das Gefühl hab, die Kinder könnten zu viel mitbekommen… oder Nachbarn… Dazu kommt, dass ich ganz selten mal aufbegehrte, vielleicht um ihm zu zeigen, wie doof das ist und Verlangen zu schüren – oder weil ich spüren will, dass er sich (endlich) mal richtig durchsetzt. Ich finds gut, wenn er manchmal rücksichtsvoll ist (aber ist er nicht immer da, wo ich es normal fände), aber in manchen Situationen sollte er halt doch sich durchsetzen können und das versuch ich dann wohl zu provozieren… Und Lust muss ich ja nicht immer haben, aber wenn er in mir das Gefühl imstande ist auszulösen, dass er wirklich mein Herr ist – dann darf er fast alles machen (ausser mich auszunutzen).
      Also doch, 24/7 ist schon eigentlich mein Ziel, aber es muss auch lebbar sein, das sehe ich ein. Und ich ordne mich auch so schon genug unter, was ich gar nicht so schreibe. Wobei ich oft nicht weiss, ist das jetzt einfach normal oder nicht? Z. B. Würde ich nie auf die Idee kommen, ein Haustier anzuschaffen, von dem er nix weiss oder ohne es mit ihm abzusprechen oder auszusuchen – und wenn es nur Fische wären… Und zu einem Hund sagt er zur Zeit zum Beispiel noch nein, obwohl er selbst gern einen hätte… Es gibt Frauen, die schaffen die Tiere einfach so an… Nur als Beispiel. Oder meine Haare würd ich nie abschneiden. Erstens darf ich das nicht und zweitens weiss ich, dass er sie so mag, wie sie sind in der Länge… Nur Beispiele, da gibt es noch mehr….

      Ja, ich versuche jetzt entspannter zu sein, damit ich ihm den Druck nehme. Und ich habe die Hoffnung, dass es aus ihm rauskommt, was auch immer da noch schlummert.
      Geile Triebtage klingt lustig. Aber das widerspricht seinem spontanem Naturell, das so ganz meinem entgegengesetzt ist…

      Und lieben Dank, dass du dir solche Sorgen um mich machst, obwohl du mich ja gar nicht wirklich kennst. Das allein tut schon sehr gut und hilft mir. Und kitty ist nicht kleinzukriegen. Denke ich. Manchmal bin ich mir da selbst nicht so sicher, aber rückblickend weiss ich, was ich bisher alles durchgestanden habe und das hat mich stärker gemacht. Ich war 30 Jahre schwach und unsicher, aber ich werde immer stärker. Nur ob es reicht kann ich nicht beurteilen. Dafür brauche ich ja auch ihn, damit er mich stützt, aber manchmal… hat er halt auch nicht die Kraft…

      Was ich aber merke ist, dass ich mich von meinen Zusammenbrüchen immer schneller wieder erhole. Sie sind zwar heftig und ich habe dann wie Muskelkater durchs krampfen, aber meine Laune bessert sich in den darauffolgenden Tagen schneller als früher. Vielleicht kann man da auch stärker werden?? Also mach dir nicht zu viele Sorgen um mich. Aber es tut trotzdem gut. 🙂

      lieben Dank nochmal, ich schick den Roman jetzt ab… 😀
      liebe Grüße kitty

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      1. Freut mich, dass du das so aufgenommen hast. 😉
        Nein, also arbeiten würden gern schon weniger, aber das passt eben nicht so, wir arbeiten aber auch nicht so fest wie ihr, sondern flexibel, manchmal so 14 Tage am Stück durch, dann machen wir mal 1-2 Tage frei, kommt immer darauf an wie wir zu tun haben.

        „Was du über meinen Partner schreibst klingt nachvollziehbar. Die 24/7 Beziehung war laut seiner Aussage allerdings von Anfang an sein Wunsch gewesen. Allerdings anders als jetzt. Denn jetzt ist es BDSM-lastiger geworden. Als wir uns kennenlernten, waren wir uns einig, eine DD-Beziehung leben zu wollen. Das heisst, er ist „nur“ der Hausherr und der Kopf der Familie wie in den Familien früher und ahndet Verfehlungen (meine, nicht die der Kinder!!) mit einem kräftigen Hinternvoll. Und überwiegend nur so. Das war immer sein Wunsch gewesen. Und das nannte er dann auch Führung. Er ist ja auch der Meinung, dass man eine gute Führung nicht spürt. Da bin ich aber gänzlich anderer Meinung, denn Grenzen sollte man schon merken.^^“

        Diesen Teil von dir bzw seinen ursprünglichen Vorschlag bzw seine Vorstellung kann ich sogar gut nachvollziehen, weil ich in der Beziehung genauso denke. 😉 Ich möchte auch, dass mein Mann zu Hause (und natürlich sowieso im Job) der Chef ist, das Sagen hat und die Entscheidungen trifft. Bin da auch eher altmodisch. 😉 Natürlich besprechen wir wichtige Entscheidungen und ich habe so meinen persönlichen Rahmen von Dingen, die mich betreffen oder auch den Haushalt, der obliegt natürlich mir.
        Allerdings das ganze im alltäglichen Rahmen , ohne BDSM oder Strafen. Das hat für mich dann auch nichts mit Unterwerfung zu tun, sondern ist einfach ein „altes Familienmodell“. Eben genau DA spürt man die Führung nicht, weil es eben normal ist, dass er Entscheidungen trifft, ich bin darüber einfach froh, weil mein Ding ist das nicht so. So gesehen ist es einfach eine Ergänzung, die nichts mit Dominanz oder Sub zu tun hat…. eine Sub bin ich mit Sicherheit nicht.

        Geile Triebtage können ja durchaus spontan sein, nämlich, wenn ER sie plant und DU nicht weißt WANN was passieren wird. 😉

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        1. Das klingt trotzdem auch sehr heftig mit euren Arbeitszeiten. 😦

          Altes Familienmodell – das trifft es ziemlich gut, wie seine Vorstellung war und die mir auch immer gefallen hat. Nur das bei uns halt wirklich auch das Spanking ein elemantarer Bestandteil ist/war. Da gibt es welche, die sind da ganz pedanktisch in der „Szene“, die grenzen sich vom BDSM ab und lehnen es auch ab, spanking dort hineinzuintegrieren. Mein Partner war auch so ähnlich. Zwar tolerant, aber spanking mit BDSM in einen Topf? Oh nein… aber ich denke, BDSM ist ein Haus mit vielen Zimmern.^^

          Also so wie du es schreibst, wie es bei euch ist – würdest du auch sagen, dass es gelebtes DD ist? Ist dann seine Definition im Rahmen eines DD richtig und meine ist dann falsch, weil ich es erweitert habe (für mich) und er die Erweiterung noch nicht mitgegangen ist?
          Kompliziert, aber ich fühle mich auf der richtigen Spur…

          „Geile Triebtage können ja durchaus spontan sein, nämlich, wenn ER sie plant und DU nicht weißt WANN was passieren wird.😉“ => Ja, nee, das geht ja nicht, weil es ja genau andersrum ist… ich mag es nicht spontan und er mag nicht planen! 😀

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          1. Liebe Kitty, ich denke es gibt da kein richtig und kein falsch. Menschen sind individuell und so sollten auch ihre Beziehungen sein. Ich beschreibe unsere Beziehung im Grunde einfach als ganz normal, ich bin keineswegs devot (nur manchmal ein bisschen maso), mein Mann ist auch nicht dominant. Im Job trifft er eben die Entscheidungen, weil er der Chef ist, auch wenn uns die Firma beiden gehört, aber er hat einfach mehr Ahnung davon.
            Was das Privatleben betrifft habe ich ihn quasi darum gebeten die Führung zu übernehmen und das klappt sehr gut. Er ist ja keinesfalls egoistisch oder würde etwas beschließen was nicht gut für mich wäre, wir harmonieren da also sehr.
            BDSM hat natürlich viele Zimmer, sicher auch ein Spankingzimmer… warum auch nicht, okay ist alles was beiden Spaß macht.
            Aber für mich persönlich ist das alles eben nur ein Spiel, in meinem Alltag spielt das keine Rolle.

            Tzzzz WER war noch gleich der HERR???? Liebe Kitty….der Herr plant geile Tage, NICHT DIE SUB!!! Wo gibt’s denn sowas??? 🙂

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        1. Wann sollte er sich deiner Meinung nach dann damit beschäftigen wollen sollen???

          Im Übrigen – weil es jetzt schon das zweite mal ist – bitte lass es, dich auf eine Seite stellen zu müssen. Das ist wirklich nicht nötig und nicht gewollt!! Das ist kein Kampf oder Spiel, bei dem es einen Gewinner und einen Verlierer geben soll, sondern es geht um Gefühle!! Um Glücklichsein!! Um Partnerschaft!! Und da brauche weder er noch ich Jemanden, der sich auf irgend eine Seite stellt. Es soll sich auch keiner auf meine Seite stellen. Ich suche nur Rat, Erleuchtung, sanfte Kritik und Anregungen. Mehr nicht!

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            1. Ja natürlich darfst du es so sehen wie er. Du sollst dich nur nicht verpflichtet fühlen, dich auf irgendeine Seite zu stellen. Es so wie Jemand zu sehen ist nicht, sich auf dessen Seite zu stellen, sondern eine Meinung zu vertreten, die der des einen ähnelt. Das ist ein grosser Unterschied!!

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