Tatze (Strafe) – Wiki-Info

Wikipedia sagt unter anderem (Rest könnt ihr selbst lesen *smile*):

 

Tatzen stellen eine Form der Körperstrafe dar, die überwiegend im Schulunterricht angewandt wurde. Es handelt sich dabei um Schläge auf die Handfläche(n) des/der zu Bestrafenden.

Zum Schlagen verwendete man überwiegend Weiden- oder Haselnussstöcke („Tatzenstecken“), Lineale und später auch den Rohrstock. Ziel der Hiebe war der Handteller oder die Finger. Als besonders unangenehm und schmerzhaft galten Schläge auf die Fingerkuppen.

Das „Tatzengeben“ galt als Alternative zu den sonst als Strafe üblichen Stockhieben aufs Gesäß und wurde insbesondere bei Mädchen angewendet. Je nach Schwere des Vergehens wurden normalerweise zwei bis fünf Hiebe verabreicht. Allerdings gab es hierbei kein vorgegebenes Limit und auch keinerlei Kontrollen seitens der Schulleitung. So kam es bisweilen vor, dass nach einer größeren Anzahl von Tatzen die Hand erheblich anschwoll und der/die betreffende Schüler/in mehrere Stunden nicht mehr richtig schreiben konnte. Nachdem früher das Schreiben nur mit der rechten Hand erlaubt war, gab es deshalb die Tatzen bevorzugt auf die Linke.

Bisweilen wurde das „Tatzengeben“ auch mit anderen Strafen wie z. B. vorherigem oder anschließendem Stehen in der Ecke kombiniert.

Zunächst wurde der/die zu bestrafende Schüler/in nach vorne zitiert. Die Hiebe erfolgten dann auf die etwa in Hüfthöhe, im Allgemeinen mit der Innenseite nach oben hinzuhaltende Hand. Je nach verwendetem Züchtigungsgerät waren die Spuren teilweise mehrere Tage zu sehen. In selteneren Fällen erfolgten die Hiebe allerdings auch auf die Außenfläche der Hand, was besonders schmerzhaft war und Verletzungen nach sich ziehen konnte.

Wer die Hand in Erwartung des bevorstehenden Schmerzes zurückzog, musste mit Strafverschärfung (z. B. Zusatzhiebe) rechnen. Es bestand die Gefahr einer ernsthaften Verletzung, wenn der/die zu Bestrafende die Hand spontan zur Faust ballte. Ringe und sonstiger Schmuck waren aus Sicherheitsgründen vor der Bestrafung abzulegen.

1970 (in Bayern 1980) abgeschafft und verboten, was ich auf Kinder bezogen absolut richtig finde!

Im BDSM-Bereich durchaus gern vertreten und zumindest für mich sehr reizvoll. ♥

🙂

21 Kommentare

            1. Reitgerten haben wir uns mal angeschaut. Ich hatte damit mal ohne meinen Freund Erfahrungen gesammelt, die als negativ abgespeichert sind (nicht wegen der Gerte). Den Rohrstock haben wir auch nur, weil ich den unbedingt mal ausprobieren wollte. Er mochte den eigentlich nicht. Jetzt mag er ihn.
              Was für eine Reitgerte habt ihr? Mit Klatsche dran oder so einer Schnur mit Knoten?

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