Das Klo – der beste Ort meiner Kindheit

Das Klo war für mich als Kind immer der Ort, wo ich meine Ruhe hatte. Ein Rückzugsort. Ein Ort des Friedens sozusagen. Erst, wenn ich länger als 30 – 45 Minuten dort verbrachte – mit Büchern oder Gameboy mit Tetris, dann wurde es unruhig auf dem Wohnungsflur. Mein Opa schritt dann den Flur ab und versuchte mich dazu zu bringen, die Toilette endlich freizugeben. Nicht, weil einer musste sondern einfach aus Prinzip. Er steigerte sich dann immer mehr, er klatschte in die Hände, er rief, ich solle endlich fertig werden. Nervig. Aber es war der einzige Ort, wo keiner einfach die Tür aufriss, um nachzuschauen, was ich dort tat.

Das Klo war übrigens anders, als ich es sonst kenne. Ein einzelner Raum nur mit Toilette und einem kleinen Waschbecken. Daneben ein Raum separat mit Badewanne, grossem Waschbecken und Waschmaschine. Also schön getrennt voneinander. An ein Töpfchen oder einen Sitzverkleinerer fürs Klo kann ich mich nicht erinnern. Schade eigentlich. Vielleicht finde ich noch was in meinen Erinnerungen…

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