Baustellen allgemein- und die eine im Besonderen (sch… Knie autsch)

Gestern war ich allein an der Stelle mittags, wo ich vor 2 Wochen so gestürzt bin!! Ich hab echt mit mir gerungen, aber ich habe es geschafft! Yeah! Sieht jetzt schon wieder anders dort aus. Bin sehr vorsichtig gelaufen und konzentriert dabei. Ich hatte schon vor längerem einen Baustellen-Beitrag hier noch rumfliegen, der passt jetzt wunderbar. Habt einen schönen Tag. 🙂

Baustelle

in so einem Rohr kann ich fast stehen (ich bin die linke^^)

Ich hasse Baustellen!

Gut, ich finde die grossen dicken Rohre faszinierend und die Pötte, wo „Gleitmittel“ draufsteht (ernsthaft), auch die riesigen Bagger sind toll, Metallketten, Schlösser, braungebrannte Arbeiter…

Ansosten… sind Baustellen für mich laut und belastend. Sie rütteln an meinen Nerven. Wenn ich an einer vorbei gehen muss, halte ich die Luft an und drücke mich so weit es geht an der Hauswand entlang (immer darauf bedacht, nicht zu auffällig oder lächerlich zu wirken^^). Je grösser und staubiger die Baustelle, umso grösser das Gefühl, sich sofort duschen zu wollen. Es juckt mich, ich fühle mich unwohl. Ich überlege unkontrolliert, ob da gerade irgendwelche giftigen Stoffe in die Luft abgegeben worden sein können, die ich nun mit Haut, Poren und Luft an und in meinen Körper bringe. Es löst Ängste aus. Meine Ohren tun mir weh. Ich möchte mir am liebsten die Ohren zuhalten, aber den Luxus gönne ich mir nur bei Feuerwehr und Polizei, wenn sie mit Sirenen an mir vorbeirauschen.

Zur Zeit ist in der Strasse unseres Ladens eine riesige wandernde Baustelle. Letztes Jahr schon – und dieses Jahr auch. Immer mal wieder, immer mal dort was und hier und da. Sie werden nie fertig. Es stinkt bestialisch und ich bedauere die Mieter, die dort lüften und leben müssen. Ich bin nach der Arbeit in Sicherheit.

Vor ein paar Jahren wurde der Häuserblock, wo wir vorher gewohnt hatten, saniert. Das war auch furchtbar für mich. Dauernd fremde Menschen, Dreck, laut. Dazu noch wirklich nicht ungefährliche Dämmstoffe, was den Löwen in mir (nicht Sternzeichen) weckte. Für unsere Kinder. Für alle Kinder der Strasse. Ich trat dafür ein, dass das Zeug wenigstens übergestrichen wird. Immerhin. Ganz ändern konnte man es nicht. Zu gross die Wohnungsgesellschaft. Aber ich war stolz auf mich. Hatte Unterschriften gesammelt. Ich war richtig gut. Nicht wie sonst. Ich habe gekämpft und es war gut.

Baustellen haben also manchmal auch was Gutes. 🙂

Übrigens… es gibt ja auch noch die zwischenmenschlichen und eigenen mentalen Baustellen. Auch die sind von aussen betrachtet oftmals faszinierend. Steckt man da selbst drin – auch nicht gerade leicht oder toll… wenns fertig ist, dann freut man sich. Aber der Weg der Erneuerung/Verbesserung ist immer hart (ausser im BDSM-Kontext vielleicht^^)

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