Und weiter geht es auf dem Entdeckungspfad des BDSM und anderen Dingen ♥

Ich bin im Moment überglücklich. Es passiert so viel, was ich mir erträumt habe, dass ich mein Glück kaum fassen kann.

Bevor ich jetzt einfach mal die letzten Wochen Revue passieren lasse, schilder ich erstmal in kurzen Worten das supertolle letzte Wochenende, von dem ich bis jetzt noch zehre. Ich träumte schon lange davon, endlich mal wieder oral verwöhnt zu werden und ich hatte es immer mal wieder vorsichtig angesprochen. Ab und zu bekam ich auch ein Küsschen da unten zwischen den Beinen. Das wars dann leider. Doch gestern war wunderbar. Er liess seine Zunge mit meiner Klitoris und allem drumherum spielen, rubbelte zwischendurch mit den Fingern, liess mich spüren, dass er es genauso genoss – bis ich laut und unmissverständlich kam!! Explosiv! Endlich! Ich war so dankbar und ein paar Tränen des Glücks traten in meine Augen.

Ich fragte ihn später leise, ob wir das nochmal irgendwann wiederholen können. ♥ Und es war für ihn das erste Mal mit der Zunge, er ist ein echtes Naturtalent. Ich kann mein Glück nicht fassen. ♥ ♥ ♥

Und eben kam er kurz während der Arbeitszeit nach Hause. Da wir nun auch unser Büro zu Hause haben, nur halt unten, ist alles einfacher. Er überraschte mich, vielleicht auch, weil ich so wartendfragend am Telefon war, als er Bescheid sagte, dass er nun die Leergutflaschen holen würde. Er sei in 5 – 10 Minuten da. Und dann die Anweisung, ich solle ihn unten empfangen. Und angemessen begrüssen. Ich fragte nach, wie… und er meinte, mit küssen… kurze Pause… und dann die Anweisung, er erwarte, dass ich mich im Büro auf den Boden knie und ihn so empfange, wenn er kommt. Als wir auflegten, sagte er mir, wo er sich bereits mit seinem Auto befand und mir war klar, dass mir nicht mehr viel Zeit bleiben würde. Ich musste aber noch sehr dringend aufs Klo, weil die Blase sehr drückte und ausserdem hatte ich bereits meine Hausklamotten angezogen. Also schnell aufs Klo, raus aus den Gammelklamotten, rein in die Bürosachen, den Kindern zurufen, dass ich nochmal grad unten bin und dann ab ins Büro. Unten dann erleichtert feststellen, dass er noch nicht im Hof steht und das Adrenalin geniessen. Ich kniete mich dann hinter den Schreibtisch so, dass man mich nicht unbedingt sofort vom Fenster aus sehen konnte (Nachbarn) und schielte dann auf den Fersen sitzend immer wieder über den Schreibtisch nach draussen. Die Hände hielt ich vor mir im Schoss gefaltet, abwartend, entspannt. Ich genoss die Situation sehr. Nach ein paar Minuten dann hörte ich sein Auto und mein Herzschlag beschleunigte sich. Aufregend. Wunderbar! Er fuhr rein, parkte und kam erstmal zum Fenster, was er sonst nicht tat. Er erblickte mich und lächelte leicht. Dann schloss er die Haustür auf und betrat das Büro. Er strahlte mich an, lobte mich, wie brav ich dort kniete und beugte sich zu mir herunter. Ich reckte ihm mein strahlendes Gesicht nach oben und er küsste mich. Wunderbare Gefühle durchfluteten mich, doch war ich auch dankbar, als er mir die Hände reichte, um mir aufzuhelfen. Dummerweise schlafen mir dauernd die Beine ein, die Durchblutung ist irgendwie nicht in Ordnung. Muss ich mal prüfen lassen. Er umarmte mich und war sichtlich stolz. Ich auch!! ♥

In der letzten Zeit gibt es fast immer Aufgabenlisten. Diese versuche ich so gut es geht abzuarbeiten. Leider bespricht er diese nicht mit mir und dadurch fehlt mir selbst nach einigen malen der Anspruch daran, diese komplett schaffen zu wollen. Vielmehr sehe ich sie nun erstmal als Richtlinie, lausche in mich hinein und wenn etwas überhaupt gar nicht mehr geht, dann lass ich es. Zur Not kann er ja auch fragen, warum ich etwas nicht gemacht habe. Es ist selten, dass ich eine Liste komplett schaffe und vielleicht kommt da nochmal gesammelt was auf mich zu. Aber ich versuche da nicht zu viel Gedanken dran zu verwenden, denn das würde mich nur immer wieder runterziehen (was schon passierte und nicht gut ist). Aber ich bin froh, mich an einer Aufgabenliste orientieren zu können. Sie gibt mir Halt und das Gefühl, dass er bei mir ist.

Kleine Gesten seiner Dominanz lässt er nun auch immer wieder einfliessen. Ab und zu dreht er mir den Arm auf den Rücken und führt mich so die Treppe hoch oder durch die Räume. Ich geniesse dies sehr, wenn ich das Gefühl habe, es ist unausweichlich. Ebenso, wenn er mir den Kopf an den Haaren nach hinten oder nach oben zieht oder mir Ohrfeigen gibt. Die Rituale, dass er mich immer im Auto an- und abschnallt und nur er die Autotür öffnet sowie das er mir die Kuscheltiere im Bett in den Arm gibt und ich sie nicht selbst nehme, verselbständigt sich immer mehr. Ich muss nicht mehr nachdenken, ich warte einfach darauf, dass er es tut. Das hat manchmal seltsame Situationen, wenn eins der Kinder mit im Auto sitzt und ich dann „gedankenverloren mit meinem Handy rumspiele“ und er mich dann „plötzlich für mich“ abschnallt und die Tür öffnet. Wenn es gar nicht passt, erhalte ich die Erlaubnis, mich selbst abschnallen/die Autotür öffnen zu dürfen.

Da wir keinen so grossen Windelvorrat mehr haben, kaufen wir ab und zu Tena Pants. Die Windeln zum Hochziehen, die wie gepolsterte Unterhosen sind, sind zwar nicht vergleichbar mit richtigen Windeln, aber es gibt mir in der Nacht ein kuscheliges Gefühl. Um sie noch sparsamer einzusetzen, klebe ich nach der ersten Nacht in der zweiten eine dicke Binde hinein und in der dritten Nacht noch eine zweite. Ich habe sogar schon mit drei Binden experimentiert. Ziemlich dick. Nur benutzen wage ich nicht. Auslaufgefahr. Aber es tut mir trotzdem gut und er weiss das.

In der letzten Zeit darf ich mich meistens nochmal kurz hinlegen, wenn die Kinder weg sind zur Schule. Er bringt mich dann wieder ins Bett, deckt mich liebevoll zu und steckt mir einen Schnuller in den Mund. So schlafe ich nochmal tief und fest ein und verliere auch den Schnuller nicht aus dem Mund. Ich merke, wie dieser mich entspannt und geniesse auch dies sehr.

Vor drei Wochen dachte ich wieder viel über anal nach und dass wir immernoch nicht unseren damals gekauften Plug ausprobiert hatten. Das war immerhin schon letztes Jahr im Juli. Unter der Dusche überkam es mich dann und ich steckte mir erst einen, dann zwei Finger hinten rein. Es fühlte sich ungewohnt aber nicht schlecht an. Im Gegenteil. Ich sinnierte darüber, was ich da wohl gespürt hatte, versuchte über Google herauszufinden, wo und was für Ringmuskeln dort unten hinten sich befinden und dachte darüber nach. Am nächsten Morgen überwand ich mich und erzählte ihm im Bett davon, was ich gemacht hatte und brachte ihn damit auf eine geile Idee. Hammer! Er fingerte erst vorsichtig und dann forscher mit einem behandschuhten Finger in meinem Poloch herum und fing dann irgendwann an, auch meine Klitoris dabei zu massieren. Sein Finger steckte dabei weiter in meinem Anus und das Gefühl war unbeschreiblich. Als ich kam, war es Ekstase pur, ich explodierte, ich heulte dabei und krümmte mich vor wunderbaren Qualen. Tränen beim Orgasmus hatte ich bis dahin noch nie!! Unbeschreiblich und total abgefahren. Absolut wiederholungsbedürftig. Danach lag ich erschöpft und glücklich schluchzend in seinen Armen. Ich wunderte und bewunderte mich/uns. Ich genoss sein Verständnis, unser Glück und seine mentale Stärke. Noch jetzt, wenn ich daran zurückdenke, um es aufzuschreiben, durchfluten mich wunderbare Gefühle. ♥

Wir haben übrigens unser Längenmass (so ein langes Teil aus Holz, dass Schneider verwenden^^) wiedergefunden, was beim Umzug irgendwo hin geraten war. Wir hatten es auch noch nicht ausgetestet. Doch einmal schnappte er es sich und gab mir damit ein paar Hiebe auf den Hosenboden und einen auf die Finger. Autsch.

Ich fotografierte neulich meine Halsbänder – das für Hunde und das für Katzen. Um ihn ein bisschen dran zu erinnern. Das Katzenbändchen durfte ich dann zu den Wahlen am Sonntag tragen. Das Glöckchen hörte sich so übermässig laut an. Wahnsinn. Peinlich. Aber auch irgendwie kribbelig. Der Ganz zum Wahlplatz, nachdem ich die Unterlagen erhalten hatte, der Weg wieder zurück und ich hatte dauernd das Gefühl, die gucken alle irritert. lol

Letzte Woche dann neue Anweisungen, die er nochmal bis zum Freitag hin präzisierte.

Wenn er anruft (24/7), sofort dran gehen oder sofort SMS mit dem Grund, warum es grad nicht ging. Er entscheidet Relevanz des Grundes.

Er wollte dann am WE überlegen, wie er das weiter handhaben will, so dass er sich heute erstmal wunderte, als er anrief und es nicht wie in der Anweisung klappte. Na, er wollte es doch nochmal mit mir besprechen. Eine Anweisung ist schliesslich keine Regel. Er muss wissen, ob und wie er eine Regel möchte. *smile* Warten wirs ab. Es bleibt spannend.

Ich hoffe nur sehr, dass meine teilweise sehr turbolenten Hormonwirbelungen mir nicht bald wieder einen Strich durch die Rechnung machen. Manchmal weiss ich einfach nicht, wieso es mich überkommt. Warum ich traurig und so ungeduldig werde. An guten Tagen oder in besseren Zeiten sehe ich, wieviel ich gerade geschenkt bekomme und wie gut wir vorankommen, doch dann ist alles im Nebel. Das macht mich manchmal ganz verrückt. Schlimm. Ich will das nicht, aber ich weiss noch nicht, wie ich das vorher erkennen kann oder was ich dagegen tun kann.

Warten wir es ab. Ihr seht, es ist inzwischen wieder so viel passiert, dass es sich lohnt, darüber mal zu schreiben.

Ansonsten gilt weiterhin – wer mich vermisst… bei Twitter oder Tumblr bin ich auch immernoch regelmässig. mal einen Satz tweeten, ein paar Bilder rebloggen oder liken geht immer mal zwischendurch und lenkt auch mal ab (oder das Gegenteil). Neuerdings – dank einem meiner Kinder – bin ich auch bei Pinterest gelandet und habe dort einen normalen Account und einen mit besonderen Dingen.^^ Macht einfach Spass und ich werde schon ganz süchtig mit dem Sammeln von allem Möglichen.

So, jetzt warte ich auf Herrchen, der sich grad gemeldet hat, dass er nur noch grad einkaufen fährt und nach Hause kommt.

Alles Liebe und ich denk an euch

kitty

 

 

 

6 Kommentare

  1. Ich freue mich sehr für dich, dass du jetzt so viele Erfahrungen machst, die du dir schon so lange gewünscht hast! Wahrscheinlich glaubst du selbst noch nicht so richtig dran und dann kommt der Nebel. Das wird weniger werden im Laufe der Zeit. Ganz bestimmt 🙂 .

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    1. Wir werden sehen. Es gibt einfach auch noch zu viele schwarze Löcher, in die ich falle, wenn es zu „Ausfällen“ kommt im „System“, was ja erst noch aufgebaut wird. Trotzdem bin ich da leider etwas sensibel – wie in jedem anderen Bereich eben auch. 🙂

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