D/s

ich drehe mich im Kreis – gedanklich

Ich sitz wie festgepappt auf meinem Stuhl vor dem PC und kann mich weder dazu aufraffen, etwas zu tun, noch mit ins Bett zu legen. Das Wetter scheint besser zu sein, die Sonne schaut leicht hervor. Ich könnte also auch alternativ einfach rausgehen. Aber irgendwie krieg ich den Dreh nicht. Die Gedanken kreisen ständig und ich hab das Gefühl, die Zeit läuft mir weg. Die Zeit für heute und die Zeit der nächsten Tage, bis wir wieder nicht mehr allein hier sind. Ich freu mich auf die Zeit, aber ich weiss, dass wir die Zeit nicht optimal genutzt haben bisher. Das ärgert mich und ich verstehs nicht. Das wir nichts gemacht haben, was meine/unsere Leidenschaften betrifft – daran bin ich selbst Schuld. Schliesslich war die D/s-Pause meine Idee gewesen und der Zeitraum auch. Aber mit Kindern hätte das gar nicht funktioniert. Also habe ich den Zeitraum geopfert – wohl wissend, dass wir auch ohne die Pause die Zeit kaum für sowas genutzt hätten. Aber schwer ist es trotzdem, sich gedanklich davon verabschieden zu müssen, was man alles hätte… ja, ich weiss… hätte hätte…. davon halte ich auch nichts. Vergangenheit bleibt Vergangenheit – sonst hätt ich echt nen Problem (hab ich doch schon – voll ne Meise lol) und in die Zukunft schau ich auch nie wirklich, denn das bringt nichts. Man kann sich Ziele und Zwischenziele setzen, aber nicht in der Zukunft leben. Dieses … wenn wir erst… das er so gern sagt… bringt einen nicht weiter. Man muss doch im hier und jetzt glücklich sein. Oder nicht? Und das kann bei mir so schnell umschwenken. Glück ist so ein zartes Pflänzchen, nur scheine ich gerade den falschen Boden zu haben. Naja… ich such dann mal nach Blumenerde…

Projekt D/s auf Pause – Überarbeitswoche + WE-Abschluss (3)

1 Woche Überarbeitung mit AbschlussWE vom 30.06. – 05.07.15 (eigentlich) (Regelpause war vom 15. – 29.06.15)=> noch kein Ende bisher

 

Voll gewesen – toll gewesen!

Das war der Abend und wir waren erst nachts ähm morgens heute um 5 Uhr im Bett. Ich habe ziemlich viel getrunken und auch geraucht, aber ich habe keinerlei Beschwerden. Mir ist/war nur etwas schwindelig heute beim ersten Klogang um 12 Uhr. Danach musste ich erstmal ein paar Stunden ausharren, weil ich nicht schlafen konnte wegen Schnarchorchester. Dann durfte ich aber nochmal allein weiterdösen, wo ich sogar nen Traum hatte, an den ich mich erinnerte (wenn auch jetzt grad nicht mehr).

Mir geht es wieder etwas besser, morgen fängt ja wieder eine neue Arbeitswoche an – immernoch kinderfrei.

Ob wir reden werden weiss ich nicht. Mir ist nicht wirklich danch.

Mein Entschluss verfestigt sich. Es ist besser, das Ganze erstmal so zu lassen, wie es ist, um Kraft auf beiden Seiten tanken zu können. Wenn er keine Kraft hat, kann er auch nicht so sein, wie wir es beide brauchen und wollen. Ich hab überlegt, mir eine Liste zu machen, mit Dingen, mit denen ich mir selbst Gutes tun kann wie ein Wannenbad etc. Ich werde auch an meiner Figur arbeiten, die mir immer wieder auf den Keks geht und die letzten zwei Tage, wo ich kaum Appetit hatte und recht wenig gegessen habe, haben mir da schon gut geholfen, einen Anfang zu finden. Ich brauch was, auf das ich mich konzentrieren kann.

Weiterhin hab ich gemerkt, dass es nicht schlecht ist, wenn ich selbst mitplane oder gar die Planung übernehme. Dann läuft vieles irgendwie besser. Ist jetzt nicht gerade das, wie ich es gern hätte, aber wenn es dazu beiträgt dass alles besser läuft?

Ich glaub allerdings, dass er damit nicht zufrieden sein wird. Besser wäre es, wenn er den Eindruck hätte, er würde es selbst entscheiden und planen und ich versuche, von hinten was zu machen. Aber das empfinde ich als unrichtig. Er muss es nur einfach wollen. Muss ja nur zeitweise sein, um zu heilen – wir beide…

Und wenn mir was fehlt, kann ich versuchen, das als Wunsch zu artikulieren. Also wenn mir ein spanking fehlt, was ich allein halt nicht machen kann.

Vielleicht kann er auch selbst Wünsche artikulieren? Wäre ja schön, denn so wie auch er nicht Gedanken  lesen kann (wenn auch ich ihm gern unterstelle, dass er mich langsam kennen müsste und an manchen Reaktionen ablesen können müsste, was mir fehlt), so kann ich auch nicht Gedanken lesen!

Ich will einfach versuchen, für uns beide stark zu sein, auch wenn das bedeutet, dass ich gerade noch nicht so genau weiss, wo die Kraftreserven herkommen sollen. Aber bisher habe ich schon so viel in meinem Leben mitgemacht, überstanden und ins Rollen gebracht… dann muss das halt auch gehen. Irgendwie.

liebe Grüsse und schönen Sonntag

kitty

Nachtrag:

Ich vergass zu erwähnen, dass ich es natürlich weiterhin versuchen wollte, mich seinen Wünschen „einfach so“ unterzuordnen, aus dem Gefühl heraus, was wir gerade brauchen. Und das ich meine Bedürfnisse weiter hinten anstelle – ausser ich will was für mich selbst machen (siehe dazu meine Gut-Tu-Liste). Ich habe ja schon öfter für mich selbst Dinge von grösserer Tragweite entschieden und durchgezogen (z. B. alles Gemeinsame runterzubrechen, was das AC-sein-samt-Ritualen betraf vor ein paar Jahren oder auch das mit der echten Strafe etc.), auch wenn ich dann im Nachhinein manchmal feststellen muss, dass es Probleme nach sich zieht. Aber wenn man gar nichts tut, kann sich auch nichts ändern… egal, in welche Richtung. Und Stillstand macht mich nervös…

Projekt D/s auf Pause – Tag 5

Regelpause vom 15.0615 – 29.06.15 + 1 Woche Überarbeitung mit AbschlussWE

 

Hallo ihr Lieben,

ich muss ja noch schnell Tag 5 erstellen. Ist mir ganz untergegangen.

Hab auch den Nachmittag total erschöpft im Bett verbracht. Kind 1 war eh nicht da und Kind 2 war froh, den PC für sich zu haben. Also habe ich die Chance gewittert, Kraft im Bett zu tanken. Etwas hat es auch geholfen. Ansonsten habe ich ihn ja auch kaum gesehen, so dass es kaum Zeiten gab, wo wir was hätten falsch machen können.

Ich habe aber gemerkt, dass ich, als ich heute gestern so lange unterwegs war zu Fuss, ich ihm freiwillig immer mal wieder eine SMS schrieb, wo ich war und was ich machte. Und als ich mich das zweite mal verlief ihn auch anrief.^^

Ansonsten haben wir lecker Pizza gegessen und er hatte einen Rotwein dazu besorgt. Schon lange keinen Alkohol mehr getrunken. Zur Zeit greife ich zur Stressbewältigung mehr auf Süsses zurück – was natürlich auf Dauer auch nicht so toll ist. Aber es hilft teilweise zumindest…

Und während des langen Spaziergangs hab ich gemerkt, wie entspannt ich zur Zeit bin. Meine Gedanken drehten sich nicht ständig nur um die Erfüllung meiner Fetisch- und Neigungswünsche. Ich konnte mich ganz auf meine Umgebung konzentrieren und habe nur mal ganz bewusst versucht, darüber nachzudenken, was wir machen werden müssen, wenn die zwei Wochen um sind. Dann müssen wir überlegen, was wir wollen und ich denke, es macht Sinn, dann das, was man will, nacheinander wieder einzuführen. Also nicht alle Regeln auf einmal, sondern pro Woche eine dazu wieder oder so… mal sehen…

gute Nacht

kitty 🙂

Im Schwimmbad (D/s/AC/DL)

Guten Abend,

ich habe wieder eine Geschichte aus dem Jahr 2008 von mir reingestellt. Diesmal war es eine Geschichte mit mehreren Kapiteln und ist darum

auch recht lang geworden.

Viel Spass beim Lesen!

lg kitty

Im Schwimmbad

„Oooookey, wie du willst!“, sagte Daniel mit einem süffisanten Lächeln. Melanie hatte ihn gerade gefragt, ob sie nicht heute ins Schwimmbad fahren könnten. Offenbar hatte sie vergessen, dass sie gestern den Wunsch geäussert hatte, heute nur Windeln benutzen zu dürfen. Liebend gern hatte er ihr zugestimmt, sah er sie doch gern mit ihrem süssen Windelpo durch die Gegend laufen.

„Dann pack mal deine Schwimmsachen zusammen, ich such meine zusammen. Ist deine Windel noch aufnahmefähig?“ Melanie zögerte kurz, dann sagte sie: „Du kannst sie mir ja hier schon ausziehen, dann müssen wir sie nicht im Schwimmbad entsorgen.“ Hoffnungsvoll schaute sie ihn an. Doch Daniel schüttelte sofort den Kopf und meinte:

„Nein nein, meine Kleine. Du erinnerst dich doch an unsere Abmachung. Du wirst heute den ganzen Tag Windeln tragen. Ich suche nur noch grad was zusammen, dann können wir fahren. Ich gehe jetzt davon aus, dass die Windel noch hält.“ Damit drehte er sich um und verschwand wieder im Schlafzimmer. Melanie suchte in der Zeit Handtücher und ihren Bikini zusammen. „Fertig?“ „Jaaaa!“, strahlte Melanie Daniel an und sie gingen zusammen zum Auto. Daniel lief hinter ihr und so konnte er ihren Windelpopo unter der halb polangen Jacke erahnen und er lächelte in sich hinein. (mehr …)