Glück

Yeah, geschafft – Glücksgefühl über den langen Arbeitstag hinweg bewahrt.^^

Trotzdem der Arbeitstag mal wieder extrem lang war (über 11 Stunden) und anstrengend – so hab ich aber dort auch einiges geschafft, was liegengeblieben war. Ob das dazu beigetragen hat, meine Glücksgefühle von gestern zu bewahren und unter dem Druck nicht mal wieder zusammenzubrechen – keine Ahnung. Aber meine Stimmung blieb konstant gut – manchmal sogar schon fast unheimlich freudesprühend, was natürlich vor allem den Kunden am Telefon gefiel und zugute kam. 🙂

Und zu Hause wurde ich dann gleich doppelt (indirekt) belohnt. Zum einen haben wir bestellt und es gab Pizza (die ich wieder mit Küchenpapier entfettete, Ränder und Käse grosszügig zurückliess und versuchte, so gut es geht zu kauen) und nur 1 Glas Cola und als Nachtisch 4 Stück Schokolade und Noname-Bailys… Zum Zweiten durfte ich vor ihm Knien. In der Küche. Auf dem Schultergurt seines Tablets, weil er mich dort vor sich, neben sich, nach unten zog. Ich habe nichts gesagt, habe ausgehalten. Die Abdrücke sah man später noch – ziemlich tief, aber ich habe nicht gejammert. Nur es ihm gezeigt. 😀 Er war erstaunt.

Aber das Knien war schön. Ich legte meinen Kopf auf seinen Schoss und er kraulte meinen Rücken und bestellte dann die Pizzen. Ich konnte es wirklich geniessen, ohne es zu hinterfragen. Wundervoll!

ich drehe mich im Kreis – gedanklich

Ich sitz wie festgepappt auf meinem Stuhl vor dem PC und kann mich weder dazu aufraffen, etwas zu tun, noch mit ins Bett zu legen. Das Wetter scheint besser zu sein, die Sonne schaut leicht hervor. Ich könnte also auch alternativ einfach rausgehen. Aber irgendwie krieg ich den Dreh nicht. Die Gedanken kreisen ständig und ich hab das Gefühl, die Zeit läuft mir weg. Die Zeit für heute und die Zeit der nächsten Tage, bis wir wieder nicht mehr allein hier sind. Ich freu mich auf die Zeit, aber ich weiss, dass wir die Zeit nicht optimal genutzt haben bisher. Das ärgert mich und ich verstehs nicht. Das wir nichts gemacht haben, was meine/unsere Leidenschaften betrifft – daran bin ich selbst Schuld. Schliesslich war die D/s-Pause meine Idee gewesen und der Zeitraum auch. Aber mit Kindern hätte das gar nicht funktioniert. Also habe ich den Zeitraum geopfert – wohl wissend, dass wir auch ohne die Pause die Zeit kaum für sowas genutzt hätten. Aber schwer ist es trotzdem, sich gedanklich davon verabschieden zu müssen, was man alles hätte… ja, ich weiss… hätte hätte…. davon halte ich auch nichts. Vergangenheit bleibt Vergangenheit – sonst hätt ich echt nen Problem (hab ich doch schon – voll ne Meise lol) und in die Zukunft schau ich auch nie wirklich, denn das bringt nichts. Man kann sich Ziele und Zwischenziele setzen, aber nicht in der Zukunft leben. Dieses … wenn wir erst… das er so gern sagt… bringt einen nicht weiter. Man muss doch im hier und jetzt glücklich sein. Oder nicht? Und das kann bei mir so schnell umschwenken. Glück ist so ein zartes Pflänzchen, nur scheine ich gerade den falschen Boden zu haben. Naja… ich such dann mal nach Blumenerde…