Herr

Die Begegnung (BDSM/D/s)

Und wieder eine Geschichte, die schon älter ist. Ich hab sie 2008 im Windelforum hochgeladen, nun zeig ich sie Euch hier.

Hoffe, sie gefällt Euch und ich würd mich echt über Kommentare darüber freuen.

liebe Grüsse

kitty

 

Die Begegnung

Sie steht vor der Haustür und hält kurz inne. Dann klingelt sie. Ihr Herz rast und sie hält unbewußt den Atem an. Ein Mann öffnet die Tür und schaut sie nur wortlos an. Ebenso wortlos reicht sie ihm einen Zettel. So ist es abgemacht. Der Mann wirft einen Blick darauf und sie kann ihn kurz betrachten. Er hat kurzes, schwarzes Haar und sieht sehr gepflegt aus. Er trägt eine schwarze Jeans und ein schwarzes Hemd, das er in den Bund gesteckt trägt. Dann nickt der Mann.

„Komm herein!“

Sie folgt stumm seiner Aufforderung und er schließt hinter ihr die Tür. Mit einer Handbewegung fordert er sie auf, vor ihr herzulaufen. Er betrachtet sie von hinten, sieht, wie ihr wohlgeformter Po sich unter der engen blauen Jeans abzeichnet. Ihr Rücken wirkt sehr angespannt, sie scheint aufgeregt zu sein. Amüsiert lächelt der Mann leicht, doch sie kann es nicht sehen.

„Warte!“

Sie bleibt stehen. Ohne zu zögern bleibt sie stehen! Sie wundert sich, wie leicht es ihr fällt, doch so ist es ja abgemacht. Sie weiß, was sie tut. Sie hofft zumindest, daß sie weiß, was sie tut. So etwas hat sie bisher noch nie gemacht. Ihr Atem geht schnell und sie fühlt plötzlich die Hand des Mannes auf ihrem Po. Er streichelt erst das rechte Bäckchen, dann das linke. Plötzlich und ohne Vorwarnung spürt sie einen Schmerz. Fasziniert und gleichzeitig empört spürt sie dem Gefühl nach. Was war denn das?

„Brav!“, kommentiert der Mann in der schwarzen Hose.

Unfreiwillig spürt sie eine gewisse Form von Freude über das Lob aufsteigen. Im selben Moment scheltet sie sich für dieses lächerliche Gefühl. Nein, noch kann sie damit nicht so wirklich etwas anfangen.

„Dreh dich um!“

Langsam kommt sie der Aufforderung nach. Ihre Brust hebt und senkt sich stärker als nötig, doch sie ist immer noch aufgeregt. Sie schaut vor sich auf den Boden, schaut ihm nicht ins Gesicht. So war es abgemacht, das war eine der Regeln. Der Mann tastet ihre festen Brüste ab und gibt einen zufriedenen Laut von sich. Sie erschauert wohlig. Sie ist ganz kribbelig und die Situation fängt an, ihr zu gefallen. „Warte hier!“ Noch immer hat sie kein Wort gesprochen und so verharrt sie stumm. Er geht von ihr fort und kehrt zurück. Was hat er in der Hand? Sie kann es kaum erkennen, es sieht aus wie ein Tuch. Es ist ein schwarzes Tuch. Er geht um sie herum, haut ihr wieder auf den Po und genießt das Zucken des Bäckchens. Dann verbindet er ihr mit dem Tuch die Augen. Sie kann nichts mehr erkennen.

„Wenn du weißt, wie du mich anzusprechen hast, dann erlaube ich dir zu reden. Geht es dir gut?“ (mehr …)

dear Sir – oder was? (Anreden-Chaos)

Hallo und guten Morgen,

ich hätte gern noch weitergeschlafen – leider müssen wir arbeiten und die Kids sind schon zur Schule. Klar…

Mir geht grad was durch den Kopf und zwar ist es die Bezeichnung für den Top, den Herrn – der Person, die eben das Sagen hat in der Beziehung oder im Spiel.

Bei uns ist das nie wirklich festgelegt worden. Wir haben es zwar mal versucht, aber es wurde nie wirklich gefestigt und so ist es trotz allem immer etwas ungewohnt und nie zur (liebgewonnenen) Gewohnheit geworden, wie ich Ihn anrede(n darf/muss).

Herr benutze ich gern beim Schreiben, aber wir hatten uns mal vor längerer Zeit auf „Sir“ geeinigt, weil Er nach eigener Aussage zumindest am Anfang ein Problem hatte mit diesen ganzen – wie Er meinte – BDSMlastigen (so drückte Er es zwar nicht aus, meinte es aber so) Bezeichnungen. Er ist da mehr so der altmodische Typ um 1900, wo der Mann das Sagen im Haus hat. Ich dagegen bin auch dafür, aber ich mag auch das BDSMlastige und bin neugierig und offen für so ziemlich fast alles – ausser den Sachen, wo ich Panik bekommen würde, weil sie gefährlich sind… Unsere Beziehungsart ist ja auch DD, domestic discipline, Er ist der Herr im Haus, der Kopf der Familie und der, der die letzte Entscheidung trifft. Punkt. Aber trotz allem wollte ich immer eine Bezeichnung haben (gern auch für mich), die erkennen lässt, wer gerade angesprochen ist. Also wenn es intensiver wird resp. werden soll, obwohl da noch andere Menschen sind, die das nicht mitbekommen sollen…

Vielleicht rede ich wirres Zeug äh schreibe… aber worauf ich hinauswill… Wie bezeichnet ihr eure(n) Top? Also in echt – von Angesicht zu Angesicht?

Und war es von Anfang an so? Oder habt ihr es angepasst?

Der Sir bei uns kommt übrigens von mir, weil wir immer schon gern die Serie Dallas auf DVD geschaut haben und Er die Serie liebt und fasziniert davon ist. Dort wird „Sir“ als Respektzoll gegenüber einem Mann angewandt und das drückt doch schon aus, was man ausdrücken möchte. Auch in Spankingfilmchen ist das Wort „Sir“ doch oft gebräuchlich. Daneben kenn ich nur noch Herr(in) (mag ich auch) oder auch Meister oder Master, was ich persönlich jetzt nicht so ansprechend finde, weil ich da an Harry Potter denken muss. Aber ansonsten? Was gibt es noch? Mir fällt grad nichts ein…

Wie ist es bei euch??

grübelnd neugierige Grüsse kitty