Pizza

Yeah, geschafft – Glücksgefühl über den langen Arbeitstag hinweg bewahrt.^^

Trotzdem der Arbeitstag mal wieder extrem lang war (über 11 Stunden) und anstrengend – so hab ich aber dort auch einiges geschafft, was liegengeblieben war. Ob das dazu beigetragen hat, meine Glücksgefühle von gestern zu bewahren und unter dem Druck nicht mal wieder zusammenzubrechen – keine Ahnung. Aber meine Stimmung blieb konstant gut – manchmal sogar schon fast unheimlich freudesprühend, was natürlich vor allem den Kunden am Telefon gefiel und zugute kam. 🙂

Und zu Hause wurde ich dann gleich doppelt (indirekt) belohnt. Zum einen haben wir bestellt und es gab Pizza (die ich wieder mit Küchenpapier entfettete, Ränder und Käse grosszügig zurückliess und versuchte, so gut es geht zu kauen) und nur 1 Glas Cola und als Nachtisch 4 Stück Schokolade und Noname-Bailys… Zum Zweiten durfte ich vor ihm Knien. In der Küche. Auf dem Schultergurt seines Tablets, weil er mich dort vor sich, neben sich, nach unten zog. Ich habe nichts gesagt, habe ausgehalten. Die Abdrücke sah man später noch – ziemlich tief, aber ich habe nicht gejammert. Nur es ihm gezeigt. 😀 Er war erstaunt.

Aber das Knien war schön. Ich legte meinen Kopf auf seinen Schoss und er kraulte meinen Rücken und bestellte dann die Pizzen. Ich konnte es wirklich geniessen, ohne es zu hinterfragen. Wundervoll!

ein Spaziergang allein und ein Nein – wenn auch nur zu einer Katze

Ich bin stolz. Ich habe etwas von meiner Liste umgesetzt und dazu noch geschaut, dass es uns beiden mit der Entscheidung gut geht.

Auf meiner Liste stehen Spaziergänge und mir war heute – nach dem Saufen (anders kann man es echt nicht bezeichnen) und Qualmen (hab immernoch das Gefühl, ich stinke aus dem Hals nach Zigaretten brrr und das als eigentliche Nichtraucherin) danach, mich an der frischen Luft zu bewegen und „auszulüften“. Als ich ihn fragte, ob er Lust dazu hätte, es war aber auch schon früher Abend, meinte er, er hätte eigentlich keine Lust, heute noch raus zu gehen. Essen oder was Trinken bei unserem Lieblingsrestaurant fiel also auch schon mal flach. Als ich merkte, dass ich mit der Entscheidung, zu Hause zu bleiben, nicht ganz einverstanden war, überlegte ich mir was anderes. Er wollte nach mir ins Bad und ich war ja fertig. Also sagte ich ihm, dass ich spazieren gehen würde, wenn er im Bad sei. Das hat er auch so akzeptiert und war ok.

Ich war ne gute dreiviertel Stunde unterwegs, lief mal schneller mal langsamer und habe mir die Gegend angeschaut. Ich war innerlich sehr zufrieden und hatte nicht mal das Gefühl, grübeln zu müssen. Kamen Gedanken, schaute ich sie kurz an, aber liess sie dann wieder gehen, ohne ihnen weiter Beachtung zu schenken. Es kamen aber wirklich sehr wenig Gedanken. Leute waren auch kaum draussen unterwegs, was wohl am wechselhaften Wetter liegt heute. Machte aber nichts, das war mir recht.

Unterwegs kam mir dann eine Katze entgegen. Sie miaunzte mich an und schaute mich mit ihren schönen grossen Augen auffordernd an. Ich spürte schon den Drang, mich hinunterzubeugen und ihrer Aufforderung nachzukommen, sie zu streicheln und sie kam auch meinen Beinen sehr viel näher, um sich an diesen zu „streifen“, aber dann überlegte ich es mir anders. Ich hatte in dem Moment eigentlich keine Lust, diese süsse Katze zu streicheln. Ich hinterfragte es aber nicht, sondern sagte bewusst nein zu mir. Ich liess die Katze stehen, ging zwei Schritte, drehte mich wieder um, beugte mich zu ihr hinunter und sagte nur „süsse Katzi“ zu ihr. Dann drehte ich mich wieder um und ging weiter. Ein paar Schritte später drehte ich mir um und ich sah, dass sie mir ein Stück gefolgt war und nun stolz da sass. Ich hatte Nein gesagt und es wurde akzeptiert. Wenn auch nur von einer Katze. 🙂

Ansonsten lief ich kreuz und quer und schrieb ihm dann eine SMS, 10 Minuten, bevor ich zu Hause war, damit der den Pizzadienst anrufen könne, wenn er wolle, weil es ja schon nach 21 Uhr war mittlerweile. Das wollte er aber nicht – erst, wenn ich zu Hause sei. Ok. Also bestellten wir, als ich wieder daheim war. Ich hab wieder versucht, so bewusst wie möglich zu essen, zu kauen, kleine Happen zu essen und mein Pizzakarton sah aus wie ein Schlachtfeld zum Schluss. Überall Pizzaränder und einiges an Käse. Manches hab ich auch mitgegessen an Käse, sonst wärs ja keine Pizza. Weniger als sonst war es aber allemal. Und statt der 2 Gläser Cola hab ich nur eins genommen und habe davon bisher auch nur die Hälfte. Es schmeckt schon fast zu süss. Da er dann noch Nachtisch essen wollte, esse ich jetzt gerade auch noch an zwei Stück Milka Schokolade mit Noisette. Vielleicht werden es auch 3 oder 4 Stück, aber nicht die Hälfte wie sonst. Ich merke aber, wie voll und unwohl ich mich schon fühle, mein Kreislauf etwas mitgenommen wirkt und ich eigentlich das Gefühl hab, dass das Essen mir nicht so wirklich gut tat. Wir werden sehen…

Trotz allem zufriedene Grüsse von kitty, die sich heute Nachmittag auch kurz massieren liess, was sehr sehr angenehm war 🙂